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Allgemein | 11 April 2008

Vor- und Nachteile einer Produktion in Osteuropa

Unternehmen müssen einiges bedenken, bevor eine Produktionsverlegung nach Osteuropa in Betracht gezogen werden sollte.

Nokia bezahlt €200 Millionen an seine ehemaligen Arbeitnehmer in Bochum. Damit ist der Weg frei, für eine Verlegung der Produktion nach Klausenburg, Rumänien. Bei Renault streiken rumänische Arbeiter für eine Verdoppelung der Löhne. Eine Produktion in Osteuropa ist nicht so leicht, kostengünstig und geradeheraus wie man denken möchte. Cluj, die rumänische Stadt in der Nokia seine neue Produktionsstätte eröffnet hat, warb mit qualifizierten Arbeitskräften, Erlass der Immobiliensteuer, geringe Lohnkosten und anderes. Diesem Angebot konnte der finnische Hersteller von Mobiltelefonen nicht widerstehen. Die hohe Wachstumsrate von 6% soll auch in kommenden Jahren bestehen bleiben. Das bestätigen die neuesten Daten. Zudem sollen die Löhne niedrig bleiben, berichtet die business-wissen. An diesem Punkt weichen die Expertenmeinungen ab “Wenn sich die Investitionen konzentrieren, arbeiten auch in diesen Ländern die Gesetze von Angebot und Nachfrage “, sagt Reiner Perau, Referatsleiter beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für GUS, Südosteuropa und Türkei der business-wissen. Rumänien, das Baltikum und Bulgarien waren sehr erfolgreich im Anziehen von grossen Konzernen. 2007 lag das Verhältnis der Löhne zwischen den EU-Beitrittsländern (2004) und den EU-Beitrittsländern (2007) bei 3 zu 1. (In Polen und Tschechien verdienten Arbeiter durchschnittlich 4-5 Euro. In Rumänien und Bulgaren waren es rund 1 Euro.) Der größte Nachteil ist jedoch der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in diesen Ländern. Viele Firmen, die in Rumänien investieren, haben einen arbeitsintensiven Produktionsablauf. Ein weiteres Problem ist die of weit verbreitete Korruption.
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