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Allgemein | 08 April 2008

AT&S erwartet Kapazitätsabbau in Österreich

Harald Sommerer, CEO von AT&S, berichtete in einem Interview für Die Presse, dass das Unternehmen zukünftige Absatzmärkte in Asien und Afrika sieht.

Das Unternehmen sieht die Massenfertigung von Leiterplatten in Niedriglohnländern in Osteuropa oder Asien. Trotzdem gibt es noch Chancen für die europäische Herstellung, speziell im Bereich des Prototypengeschäfts. Zudem erklärte Herr Sommerer, dass die österreichischen Standorte nicht gefährdet seien, sich jedoch auf Veränderungen einstellen müssten. Leiterplatten aus Europa werden in der Zukunft verstärkt in der Automobil- oder Medizintechnik eingesetzt, was natürlich Veränderungen in der Herstellung mit sich bringt. Die neuen Absatzmärkte für Mobiltelephone seien in Asien und Afrika zu finden, wo schon jetzt vornehmlich Billigwaren verkauft werden. Zudem würden die Herstellungskapazitäten in Europa verkleinert und gleichzeitig in Asien weiter ausgebaut werden. Speziell in China wird es noch in diesem Jahr eine Steigerung um 25% geben. Für 2009 wird eine Kapazitätssteigerung von 10% erwartet. Herr Sommerer erklärte, dass der AT&S Marktanteil bei Leiterplatten für die Handy-Herstellung bei ungefähr 15-20% liege. Trotz des Einbruchs der Siemens-Handysparte konnte das Unternehmen die Verluste durch andere Kunden abfedern.
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