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Elektronikproduktion | 04 April 2008

ZVEI warnt vor Billig-Elektroprodukten aus dem Internet

Im Internet werden immer mehr unsichere Elektroprodukte angeboten. Darauf macht Dr. Reinhard Hund, Geschäftsführer des Fachverbands Installationsgeräte und -systeme im ZVEI aufmerksam.

„Vielfach kann es lebensgefährlich sein, an Sicherheit zu sparen und diese Artikel zu nutzen.“ Wie riskant es ist, diese Produkte einzusetzen, hat jetzt ein Test am VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut, Offenbach, verdeutlicht. Ein Leitungsschutzschalter – umgangssprachlich Sicherungsautomat – wurde bei der Kurzschlussprüfung nach Norm auseinander gerissen und löste sich sogar von der Montageschiene. „Austretende Gase und Flammen hätten ungeschützte Personen schwer verletzen können“, betont Hund. Zu finden sind solche Artikel vorrangig in Online-Shops im In- und Ausland sowie bei Auktionen. Ein Wagnis gehen Endverbraucher auch ein, wenn sie zum Beispiel vermeintlich kostengünstige Halogenlampen online erwerben. „Nach einer gewissen Nutzungsdauer platzt vielfach das Schutzglas. Ein Regen aus heißen Glasteilen geht im Zimmer nieder, beschädigt Möbeloberflächen oder führt zu Verletzungen“, warnt Hund. „Doch nicht nur Endkunden vernachlässigen bei Alltagsprodukten wie Haartrocknern oder Toastern immer häufiger Sicherheitsaspekte“, stellt Hund fest. Anbieter von Billig-Reparaturen und Schwarzarbeiter decken ihren Bedarf für Elektromontagen ebenfalls zunehmend bei fragwürdigen Quellen. „Verbraucher sollten nur Fach- und Meisterbetriebe installieren und reparieren lassen“, betont Hund. „Insbesondere bei Schwarzarbeitern fehlt jede Qualitätskontrolle der eingebauten Produkte und Haftungsfragen sind in der Regel obendrein ungelöst.“
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