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Elektronikproduktion | 02 Juni 2006

Werksschließungen kommen in manchen Ländern billiger

Nach einem Bericht des schwedischen Magazins Dagens Arbete ist eine Werkschließung in Schweden vergleichsweise kostengünstig durchführbar.
Electrolux verlagert derzeit eine Fertigung von Spanien nach Ungarn. Insgesamt acht Monate wurde hierzu mit der spanischen Gewerkschaft verhandelt und die Mitarbeiter sind dabei vergleichsweise gut weggekommen. Alle Mitarbeiter über 52 Jahre erhalten eine Rente in Höhe von 70 Prozent ihres Gehalts, die zudem jährlich um 2,5 Prozent steigt. Alle anderen erhalten eine Abfindung von bis zu 48 Monatsgehälter. Zudem erhalten alle Arbeitnehmer eine Einmalzahlung von etwa 6.500 Euro.

Im Vergleich hierzu erhielten die in Schweden entlassenen Mitarbeiter nur die Arbeitslosenbeihilfe und einen Stabsauger.

Auch von Continental lässt sich derartiges berichten. So kostete die Schließung eines Werks in Österreich das Unternehmen etwa das Fünffache eines Werks in Schweden.

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