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Leiterplatten | 01 Juni 2006

Weltmarkt für Leiterplatten wächst 2005 um fast 6 Prozent

Über ein Drittel aller europäischen Leiterplatten kommen aus Deutschland. Der Weltmarkt für Leiterplatten wuchs im Jahr 2005 um 5,7 Prozent von 36.460 Mio. US $ auf 38.535 Mio. US $.
Auch für das Jahr 2006 erwarten der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems eine weltweite Steigerung von über sechs Prozent. Der größte Umsatzanteil mit etwa 58,3 Prozent wurde 2005 in Japan und Südostasien erzielt. Auf Europa entfiel 14,6 Prozent, wobei mehr als ein Drittel der in Europa hergestellten Leiterplatten aus Deutschland kommen.

Für das Jahr 2006 wird in Europa eine Steigerung von 3,5 Prozent und in Deutschland von 2,2 Prozent erwartet. Die Zahl der Leiterplattenhersteller ist in Europa und Deutschland allerdings weiterhin rückläufig. Im Jahr 2004 waren in Europa 426 und in Deutschland 104 Hersteller tätig, im Jahr 2005 waren es nur noch 379 Hersteller in Europa und 98 in Deutschland.

Durch die drastisch gestiegenen und noch weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreise sind die Unternehmen laut VdL und ZVEI derzeit einem enormen Kostendruck ausgesetzt. Allein in den Monaten Januar bis April 2006 stieg der Rohölpreis um über 21 Prozent. Ebenso fanden Preissteigerungen bei den Metallen von 18 Prozent bei Gold, 21 Prozent bei Aluminium, 37 Prozent bei Nickel, 41 Prozent bei Zinn und 59 Prozent bei Kupfer statt. Für das Endprodukt Leiterplatte rechnen die Verbände deshalb mit einer Weitergabe der Kosten.

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