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Elektronikproduktion | 27 März 2008

Siemens Österreich soll Aufgaben in Osteuropa erhalten

Siemens Österreich soll nicht nur, wie bislang angenommen, völlig umgebaut, sondern auch in die Osteuropa-Struktur des Unternehmens eingebettet werden.

Gemäß einem Bericht in „Die Welt“ würde Siemens Österreich gemeinsam mit Tschechien, Ungarn und Rumänien zum „Cluster Osteuropa“ zusammengeschlossen werden. Auch die Länder Ex-Jugoslawiens würden der österreichischen Zentrale erhalten bleiben. Siemens CEO Peter Löscher will diesen Cluster-Plan, der lediglich große Länderorganisationen wie Deutschland und USA selbständig beließe, Ende April präsentieren. Schon kommenden Montag soll auf einer Aufsichtsratssitzung in Wien erläutert werden welche Teilbereiche bei Siemens Österreich aufgegeben werden soll. Siemens plant sich zukünftig auf die neuen Kernbereichen Industrie-, Energie- und Medizintechnik zu konzentrieren. Rund 3500 der 18.000 Siemens Mitarbeiter in Österreich sollen von diesen Umstrukturierungsplänen betroffen sein, vornehmlich in den Bereichen Gebäudemanagement, Hausgeräte und Telefon. Für diese Unternehmensbereiche werden bereits Käufer gesucht. Die Vorstandsmitglieder Franz Geiger und Georg Antesberger sollen den Konzern verlassen.
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