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Elektronikproduktion | 25 März 2008

Siemens plant 20 Auslandszentren

Laut einem Bericht der "Die Welt" wird der Technologiekonzern Siemens sein Auslandsgeschäft zukünftig in 20 regionalen Zentren bündeln.

Siemens plant 20 Auslandszentren Laut einem Bericht der "Die Welt" wird der Technologiekonzern Siemens sein Auslandsgeschäft zukünftig in 20 regionalen Zentren bündeln. So würden unter anderem Österreich, Ungarn, Tschechien und Rumänien zu einem Cluster Osteuropa zusammengeschlossen, schreibt die Zeitung ohne Angabe von Quellen. Auch Frankreich, Italien und Spanien werden demnach in einer Region untergebracht. Größere Märkte wie Deutschland oder die USA sollen hingegen als ein eigenständiges Cluster bestehen bleiben. Die Grundrisse der neuen Siemens-Struktur hatte bekannt gegeben. "Größere Länder werden künftig kleinere Länder betreuen, es wird regionale Zentren geben", erklärte Konzernchef Peter Löscher bereits Anfang März. Über die Anzahl werde momentan diskutiert. "Weniger als zwei Dutzend in jedem Fall." Löscher gliedert Siemens derzeit in drei Sparten auf: Industrie, Energie und Medizintechnik. Parallel will er die Verwaltungskosten um 10 – 20% senken. Ein Grossteil der Einsparungen solle bei den Auslandstöchtern anfallen, schreibt "Die Welt". Verwaltungsaufgaben könnten künftig verstärkt auf Ebene der 20 Cluster erledigt werden und nicht mehr in den einzelnen Ländern. Die Mitarbeiter fürchteten nun um ihre Arbeitsplätze.
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