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Elektronikproduktion | 17 MĂ€rz 2008

Siemens verkauft weitere Tochter

Siemens wird die BFE Studio und Medien Systeme mit Hauptstandorten in Mainz und Wien an die Firma TEKOMAG AG (94,5 Prozent) und sowie die Privatperson Brigitte Preuß (5,5 Prozent) verkaufen.
Das mittelstĂ€ndisch geprĂ€gte, aber international tĂ€tige Unternehmen bietet herstellerunabhĂ€ngige Lösungen fĂŒr Video- und Audiostudios, Rundfunk-Übertragungswagen sowie Medientechnik und Medien-IT an. Der Verkauf soll in den nĂ€chsten Wochen abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die 1971 gegrĂŒndete BFE Studio und Medien Systeme GmbH (BFE) plant und realisiert schlĂŒsselfertige Studioeinrichtungen bis zur kompletten Hörfunk- oder Fernsehanstalt unter Einsatz aller unternehmenseigenen Fertigungsbereiche, wie Projektierung, Software- und Netzwerksysteme, Mechanik, Schreinerei, Montage, sowie Training und Service. Zum Kundenkreis der BFE gehören öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sowie private Medienunternehmen im In- und Ausland. Im GeschĂ€ftsjahr 2007 erzielte BFE mit rund 270 Mitarbeitern sowie 35 Auszubildenden einen Umsatz von 71,8 Mio. EUR. 28 Prozent davon entfielen auf das ExportgeschĂ€ft. Die in Mainz ansĂ€ssige TEKOMAG AG, die als Holding fĂŒr Telekommunikationsunternehmen unter anderem Beteiligungen an den BFE Nachrichtentechnik GmbHs in Mainz, Leipzig und ZweibrĂŒcken hĂ€lt, gehört zu 100 Prozent dem einstigen BFE-GrĂŒnder Wolfgang Preuß. Er hatte das GeschĂ€ft vor mehr als 15 Jahren an Siemens verĂ€ußert. Mit dem RĂŒckerwerb bleibt BFE als herstellerunabhĂ€ngiges Unternehmen fĂŒr Rundfunktechniklösungen seinen Kunden erhalten.
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