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Elektronikproduktion | 14 März 2008

Konzernumbau trifft auch Siemens Österreich

Der von Siemens geplante Konzernumbau, der eine Konzentration von bisher zwölf Geschäftsbereichen auf insgesamt drei Sparten vorsieht, macht auch vor der Österreich-Tochter nicht Halt.

Mehrere Tausend Arbeitsplätze könnten von dieser Umstrukturierung betroffen sein. Durch die Konzentration auf die drei Sparten Industrie/Infrastruktur, Energie und Gesundheit stehen alle Bereiche auf dem Prüfstand, die nicht direkt in diese Sparten passen. In Österreich gehören hierzu unter anderem die Elektronik- und Mechanikwerke in Wien, Linz und Siegendorf (Burgenland), die Gebäudetechnik und die Reste der schon abgespeckten Telekomsparte. Dort sind insgesamt 3500 Mitarbeiter tätig, ein Fünftel der 18.280 Beschäftigten in Österreich, die jetzt um ihren Job bangen. Die Entscheidung über das Schicksal dieser Geschäftsfelder soll schon am 31. März fällen. Der Betriebsrat fürchtet um hunderte Arbeitsplätze. Allerdings werden die betroffenen Standorte nicht einfach nur dicht gemacht sondern in der Regel verkauft, doch auch dies ist wie die Erfahrung zeigt meist mit einem Stellenabbau verbunden.
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