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Allgemein | 13 März 2008

Frost & Sullivan: Weltwirtschaft weiterhin stabil

Der Marktforscher sieht keinen Grund für einen zunehmenden Pessimismus im Hinblick auf die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft.

In einer neuen Studie kommt das Unternehmen zu dem Ergebnis, dass die globale Wirtschaft weiterhin eine hohe Stabilität aufweist -- getragen durch Faktoren wie technologiegetriebene Produktivitätssteigerungen, Fortschritte im Bereich Logistik, weltweite Demokratisierungstrends, Verbesserungen der Handelsinfrastruktur und die hohe Dynamik der asiatischen Privatwirtschaft. „Wenn CEOs wirtschaftlich die Zügel anziehen und vorsichtige Wachstumsstrategien implementieren und sich gleichzeitig bei den Verbrauchern ein konservativeres Konsumverhalten durchsetzt, sind das ideale Voraussetzungen für eine Rezession”, stellt David Frigstad, Chairman bei Frost & Sullivan, fest. „Das Problem ist die Angstspirale, die sich immer weiterdreht: Aus Furcht vor finanziellen Problemen verlieren die Verbraucher ihr Vertrauen in die Wirtschaft und schrauben ihre Ausgaben zurück, parallel dazu straffen die Banken ihre Zinspolitik und verstärken damit den falschen Eindruck einer Konjunkturschwäche. Im Grunde ist die Rezession dann nichts anderes als eine selbsterfüllende Prophezeiung.“ Doch steht das Ausmaß der Furcht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Wirtschaftslage in den USA: „Aktuell gibt es keinen einzigen ökonomischen Index, der auf eine Rezession hindeutet. Im Gegenteil: Die Fundamentaldaten signalisieren anhaltendes Wachstum, und die Weltwirtschaft präsentiert sich sehr solide”, so Frigstad. Angetrieben wird die globale Wirtschaft durch mehrere bedeutende Faktoren, die sämtliche Schwankungen im US-Hypothekenmarkt überkompensieren. So stiegen die weltweiten Investitionen in kommerzielle Immobilien zwischen 2006 und 2007 von 665 Mrd. US-Dollar auf 930 Mrd. US-Dollar, und es ist davon auszugehen, dass im Ausland auch weiterhin Interesse an langfristig werthaltigen US-Immobilien besteht. Zudem bildet der aktuelle Dollarkurs von $1,51 pro Euro die Grundlage für ein starkes Exportwachstum. Frigstad: „Von einer unabwendbaren Rezession kann hier also kaum die Rede sein. Laut unserer neusten Untersuchung wäre der passende Titel für die derzeitige Besorgnis über die Subprime-Krise wohl ‚Viel Lärm um nichts’.“ Denn vom Gesamtvolumen aller ausstehenden Subprime-Kredite in Höhe von 1,3 Billionen US-Dollar sind nur 1,5 Prozent tatsächlich gefährdet. Dass Unsicherheit immer auch Wachstumschancen birgt, gilt auch für die Zukunft. „Insgesamt kommen wir mit unseren Studien zur Entwicklung von Technologien, Märkten und wirtschaftlichen Gegebenheiten eindeutig zum Ergebnis, dass die globale Wirtschaft weiterhin eine hohe Stabilität aufweist -- getragen durch Faktoren wie technologiegetriebene Produktivitätssteigerungen, Fortschritte im Bereich Logistik, weltweite Demokratisierungstrends, Verbesserungen der Handelsinfrastruktur und die hohe Dynamik der asiatischen Privatwirtschaft,“ so Frigstad abschließend.
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2019.08.06 20:55 V14.1.1-1