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Elektronikproduktion | 12 März 2008

Rumänien erlässt Nokia die Immobiliensteuer

Für Nokia könnte sich der Umzug nach Rumänien durchaus auszahlen. Für die kommenden 30 Jahre muss der finnische Mobiltelefonhersteller keine Immobiliensteuern an seinem neuen Standort in Cluj zahlen.

Sollte Nokia diesen Standort jedoch vor dieser Frist verlassen, dann würden die Steuern rückwirkend bezahlt werden müssen, sagte Viorel Gavrea, der Direktor von Tetarom. Tetarom betreut den Industriepark in Cluj, wo Nokia ein Gelände angemietet hat. Er hoffte weiter, dass diese Vereinbarung innerhalb der nächsten zwei Monate von den rumänischen Behörden genehmigt wird. Alle anderen Investoren, die sich dort niederlassen, sollen diese Vergünstigung ebenfalls erhalten. In Rumänien wird die Immobiliensteuer ausschließlich von den Kommunen festgesetzt. So beträgt sie in Cluj 1% des Immobilienwertes. Nokia wird jedoch nicht von der Profitsteuer (16%) ausgenommen, die zentral aus Bukarest erhoben wird, teilten die Behörden mit. Nokia unterhält ein 90 Hektar großes Gelände in dem 159 Hektar großen Industriepark. 4 wichtige Zulieferer von Nokia haben Interesse an einem Standortwechsel signalisiert.
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