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Allgemein | 10 MĂ€rz 2008

Aussteller sind mit CeBIT 2008 hoch zufrieden

Die Aussteller sind mit der CeBIT 2008 hoch zufrieden. Das hat eine Umfrage unter den Mitgliedern des Bundesverbands BITKOM ergeben.
„Die Top-EinkĂ€ufer von Großkunden und Mittelstand, aus dem In- und Ausland haben sich in Hannover die Klinke in die Hand gegeben. Anzahl und QualitĂ€t der GeschĂ€ftskontakte lagen deutlich höher als in den Vorjahren, die AuftragsbĂŒcher sind zum Bersten voll – und das alles bei gesunkenen Messekosten“, sagte BITKOM-PrĂ€sident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Viele Unternehmen berichten ĂŒber so viele GeschĂ€ftskontakte und VertragsabschlĂŒsse wie nie zuvor. Scheer: „Der Erfolg der CeBIT hat selbst hochgesteckte Erwartungen ĂŒbertroffen. Die Preis-Leistungs-Performance der neuen CeBIT ist hervorragend.“ Die Messe wurde in diesem Jahr verkĂŒrzt und erhielt eine neue Struktur. „2008 hat die CeBIT die Trendwende geschafft“, sagte Scheer. Die diesjĂ€hrige CeBIT ist nach BITKOM-Angaben stark gestartet und hat den Spannungsbogen ĂŒber die gesamte Messedauer gehalten. Scheer: „Es gab keine Delle im Messeverlauf, keine nennenswerten Schwankungen, ein einheitlich hohes Niveau vom ersten bis zum letzten Messetag.“ Viele Besucher kamen mit sehr konkreten Kauf- und Investitionsabsichten auf die CeBIT. Ungewöhnlich viele Besucher waren direkt auf der Messe abschlussbereit. Scheer: „Immer mehr Kunden kommen mit dem Stift in der Hand auf die Messe und wollen unterschreiben.“ Das NachmessegeschĂ€ft wird stĂ€rker ausfallen als in den vergangenen Jahren. Scheer: „Die Messe wurde auf 6 Tage verkĂŒrzt, tatsĂ€chlich aber wird sie lĂ€nger laufen denn je. Die Aussteller haben sich auf den Kontaktbögen die Finger wund geschrieben. Diese Kontakte wollen jetzt nachbearbeitet werden, und das wird die Unternehmen in den nĂ€chsten Monaten beschĂ€ftigen.“ Insgesamt wird der deutsche ITK-Markt 2008 nach BITKOM-Angaben um 1,6 Prozent auf 145 Milliarden Euro wachsen. BITKOM erwartet insbesondere fĂŒr SoftwarehĂ€user und IT-Dienstleister ein Plus von 5 bis 7 Prozent, im Outsourcing sollen plus 8 Prozent erreicht werden. Scheer: „Die Aussteller nehmen nicht nur volle AuftragsbĂŒcher mit nach Hause, sie haben auch zahlreiche neue Kontakte knĂŒpfen können und bekamen Anregungen fĂŒr neue GeschĂ€ftsideen.“ Viele Aussteller haben noch im Messeverlauf entschieden, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Die CeBIT hat aus BITKOM-Sicht auf die richtigen Themen gesetzt. Scheer: „Mit Green-IT ist es gelungen, wieder ein Thema von Hannover in die Welt zu tragen. Damit flankieren wir auch die deutsche Politik, die sich im Besonderen dem internationalen Umwelt- und Klimaschutz verschrieben hat. Die Branche hat gezeigt, was moderne ITK hier leisten kann. Das war eine Weltpremiere.“ Die gestiegene Energieeffizienz der GerĂ€te konnte auf der Messe live erlebt werden. Im Green-IT-Village in Halle 9 hatte der BITKOM zwei MusterbĂŒros eingerichtet – eines mit GerĂ€ten aus dem Jahr 2003, ein anderes mit modernster Technologie von heute. In beiden BĂŒros wurden die gleichen typischen Arbeiten erledigt. Von Dienstag bis Samstagmittag verbrauchte das alte BĂŒro gut 21, das neue nur 5,4 Kilowattstunden. Damit sanken der CO2-Ausstoß und die Energiekosten um 75 Prozent. Auf ein Arbeitsjahr hochgerechnet, ergibt sich eine Stromersparnis von rund 130 Euro. Weitere Schwerpunktthemen waren Business-Lösungen, E-Health, mobile Datendienste, Angebote fĂŒr Mittelstand und Verwaltung sowie Jobs im Hightech-Sektor. Privatverbraucher interessierten sich insbesondere fĂŒr NavigationsgerĂ€te sowie hochauflösende TV- und Videotechnik.
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