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Elektronikproduktion | 07 März 2008

Rumänien ist die neue EMS-Hochburg in Europa

EMS und OEM befinden sich ständig auf der Suche nach neuen Produktionsstandorten. Rumänien hat sich in letzter Zeit zu einem solchen HotSpot gemausert.

Nokia begann erst kürzlich seine Produktion in Cluj, Rumänien. Dadurch habe auch viele Zulieferer beschlossen Produktionsanlagen in Rumänien zu errichten, um weitere Kundennähe zu demonstrieren. Lohnkosten sind in Rumänien vielleicht nicht mit denen in China zu vergleichen. Trotzdem ist Rumänien eines der kostengünstigsten Länder im europäischen Vergleich. Nach einem Bericht von Technology Forecasters, hat Rumänien die niedrigsten Lohnkosten der gesamten Europäischen Union. Deutschland liegt dabei am anderen Ende dieser Skala. Ein rumänischer Arbeiter verdiente 2005 umgerechnet US$ 5000 im Jahr, während ein deutscher Arbeiter US$ 30000 verdiente. Einige der Fertigungsdienstleister, die Produktionsanlagen in Rumänien unterhalten, sind Celestica, Elcoteq und Flextronics. Dies sind große Firmen, aber auch klein- und mittelständischen Unternehmen arbeiten in Rumänien. Elcoteq unterhält eine Anlage in Arad / Rumänien. Diese wurde von einem Kunden übernommen. Dort werden nun, für eben diesen Kunden, Sub-Systeme und andere Bauteile zur Produktion von Basisstationen produziert. Rumänien ist eine Mischung aus verschiedenen Positivas, hat aber einige Verbesserungsmöglichkeiten“ berichtet Technology Forecasters. Das Land ist konkurrenzfähig, aber Löhne steigen. Zudem besteht ein Mangel an Facharbeitern. Die Regierung bietet Steuererleichterungen, aber Korruption und Immaterialgüterrechte bieten Anlass zur Sorge. Die Infrastruktur ist stellenweise noch ziemlich unterentwickelt.
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2019.08.06 20:55 V14.1.1-1