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Elektronikproduktion | 05 MĂ€rz 2008

Philips wächst in Deutschland und investiert Millionen in die Medizintechnik

Philips investiert 26 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Hamburger Röntgenröhrenfabrik.
Mehr als zwei Drittel der Summe fließen in den Bau einer Fertigungslinie fĂŒr Röntgenstrahler und Generator des neuen Philips 256-Zeilen Computertomografen Brilliance iCT, der Rest in den Neubau eines so genannten „Retouren & Recycling“-Zentrums fĂŒr die Aufarbeitung gebrauchter Röntgen-Produkte.

Der Brilliance iCT wird derzeit in Deutschland eingefĂŒhrt und ermöglicht gestochen scharfe Bilder innerer Organe bei einer deutlich geringeren Strahlenbelastung. Die Wiederaufarbeitung gebrauchter Produkte im neuen Retouren & Recycling-Zentrum reduziert Herstellungs- und Transportkosten fĂŒr Philips und seine Zulieferer und wird den CO2-Ausstoß durch die Fertigung um bis zu 1.200 Tonnen pro Jahr senken.


Auch 2007 ist Philips in Deutschland mit einer Wachstumsrate von fĂŒnf Prozent deutlich schneller als der Markt gewachsen. 1,770 Mrd. Euro wurden im deutschen Markt erzielt, gegenĂŒber 1,686 Mrd. Euro im Vorjahr. Der Exportumsatz lag mit 1,67 Mrd. Euro um zwei Prozent ĂŒber dem Vorjahr und wurde aufgrund der hohen Bedeutung des US-Markts fĂŒr die Exporte der deutschen Fabriken – insbesondere der Röntgenfabrik in Hamburg und der Fertigung fĂŒr PatientenĂŒberwachungsmonitore in Böblingen – durch die SchwĂ€che des US-Dollar beeinflusst. Zudem wirkte sich der so genannten „Deficit Reduction Act“ (DRA), durch den in den USA die Kosten im Gesundheitswesen gesenkt werden sollen, negativ auf den Export von Medizintechnik aus.

Insgesamt erzielte die Philips GmbH 2007 einen Umsatz von rund 3,434 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis, also abzĂŒglich der deutschen AktivitĂ€ten des CD- und DVD-Laufwerkherstellers Automotive Playback Modules (APM), den Philips Anfang 2007 in ein Joint Venture mit dem taiwanesischen Elektronikkonzern Lite-On eingebracht hat, waren es im Vorjahr 3,322 Mrd Euro. Die Zahl der Mitarbeiter bei Philips in Deutschland hat sich auf Grund der Ausgliederung von Unternehmensteilen – insbesondere APM – von 7.200 auf etwa 6.900 verringert.

Mit einem Plus von acht Prozent hat sich bei Philips in Deutschland vor allem die Sparte Consumer Lifestyle sehr gut entwickelt. Darunter fallen die AktivitĂ€ten der ehemaligen Unternehmensbereiche fĂŒr Elektro-HausgerĂ€te und Konsumentenelektronik.
Aufgrund des starken Wachstums in bestehenden Produkt-Segmenten, die Abrundung des Portfolios z. B. durch einen neuen Kaffeevollautomaten und innovative neue Lösungen wie den Lichtwecker Wake-up Light und den Rasierer Arcitec, wurde Philips in Deutschland mit einem Marktanteil von 15 % erstmalig MarktfĂŒhrer bei Elektro-KleingerĂ€ten. Auch bei der Unterhaltungselektronik konnte Philips – insbesondere aufgrund der starken Nachfrage nach Flat TV – die MarktfĂŒhrerschaft weiter ausbauen.

Deutlich zweistellige Wachstumsraten verzeichnete Philips bei energieeffizienten Beleuchtungslösungen wie Energiesparlampen. Auch Licht-Lösungen auf Basis von Leuchtdioden (LED) konnten hohe Steigerungsraten erzielen. Philips profitierte dabei vom allgemeinen Trend zu höherwertigen und gleichzeitig energieeffizienten Anwendungen,

FĂŒr die kommenden Monate erwartet Philips in Deutschland weitere Impulse durch Innovationen: In der Healthcare-Sparte sind dies neben dem iCT vor allem kleine und einfach zu bedienende Patientenmonitore, die in Böblingen bei Stuttgart produziert werden und weltweit neue Anwendungsgebiete außerhalb von Intensivstationen erschließen. Im Segment Lighting setzt Philips Deutschlandchef Kamp weiter auf das Thema Energieeffizienz: „Achtzig Prozent des deutschen Lichtmarktes entfallen auf den gewerblichen Bereich. AllmĂ€hlich setzt sich auch hier die Erkenntnis durch, dass innovative Beleuchtungslösungen nicht nur Energie und damit Geld sparen, sondern ein qualitativ besseres Licht und mehr Sicherheit bringen.“ Philips Lighting sei auf Grund neuer Produkte wie der energieeffizienten Leuchtstofflampe TL-D Eco oder verschiedener Lichtlösungen auf Leuchtdioden(LED)-Basis sehr gut aufgestellt, um die steigende Nachfrage zu bedienen.
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