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Leiterplatten | 21 Februar 2008

AT&S baut 100 Arbeitsplätze ab

Laut Presseberichten sollen bei dem österreichischen Leiterplattenhersteller AT&S in der HDI-Massenfertigung in Leoben-Hinterberg rund 100 Arbeitsplätze wegfallen. Vor allem Leiharbeiter sollen betroffen sein.
Bereits seit einiger Zeit kursierten laut der "Kleine Zeitung" unter den Mitarbeitern des Leiterplatten-Herstellers AT&S in Leoben-Hinterberg Gerüchte, wonach größere Einschnitte beim Personal bevor stehen. Angeblich sollten rund 140 Mitarbeiter, meist Leiharbeiter, betroffen sein. AT&S wollte dies so bislang nicht bestätigen. Unternehmenssprecher Hans Lang nannte eine Zahl von zirka 100 Mitarbeitern, die im so genannten HDI-Bereich (High Density Interconnection), der Massenfertigung für Mobiltelefone, abgebaut werden sollen. Ein weiterer Abbau soll über die natürliche Fluktuation laufen. Größere Kündigungswellen seien nicht vorgesehen, so Lang. In Leoben sind rund 1400 Mitarbeiter beschäftigt.

Für den Job-Abbau ist vor allem die zunehmende Verlagerung der Massenfertigung wird nach Asien verantwortlich. In Shanghai hat AT&S seine Kapazitäten stark ausgebaut und binnen eines Jahres etwa 1000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Von den unternehmensweit 6500 Mitarbeitern beschäftigt AT&S derzeit noch 2200 in Österreich.

Langfristig sei der Standort Leoben aber nicht in Gefahr. Denn während die HDI-Massenproduktion kleiner wird, soll der Bereich für Prototypen und Kleinserien wachsen. Und hier sollen auch neue Arbeitsplätze entstehen.

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