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Analysen |

ZVEI: Batterieindustrie in Deutschland und Europa stärken

Die Batterieindustrie spielt eine Schlüsselrolle für eine künftige klimaneutrale Industriegesellschaft. Das sagt Dr. Christian Rosenkranz, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Batterien.

Damit Deutschland und Europa im internationalen Wettbewerb der Batteriemärkte gestärkt werden können, sind aus Sicht des ZVEI drei Punkte entscheidend: Erstens der Zugang zu wettbewerbsfähigen Energie- und damit auch Strompreisen. Zweitens Sicherheit bei der strategischen Rohmaterialversorgung. Und drittens eine verbesserte Infrastruktur, angefangen von einer ausgebauten Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge bis hin zu einer dezentralen Energieversorgung mit Batteriespeichern zur effizienten Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen.

Die Bundesregierung definiert Batterien als Zukunftstechnologie. Unverständlich seien daher Kürzungen bei der Förderung, insbesondere bei den Investitionen sowie für Forschung und Entwicklung, so Rosenkranz. Die deutsche und europäische Batterieindustrie stehe im scharfen internationalen Wettbewerb. Vor diesem Hintergrund sei es entscheidend, Kompetenzen für die Batterietechnologie vor Ort weiter auszubauen.

„Hierzu bedarf es Rahmenbedingungen, unter anderem Unterstützung bei den hohen Investitionskosten, den Abbau bürokratischer Hürden bei der Anwendung von Batterietechnologien sowie die Einführung schneller Genehmigungsverfahren“, so Christian Rosenkranz.

Mit Blick auf die Bemühungen der Branche für mehr Nachhaltigkeit nennt Rosenkranz die aktuelle Forschung an Natrium-Ionen-Batterien. Einmal in der Breite ausgerollt, könne diese Zelltechnologie ein bedeutsamer Schritt für die Durchsetzung der Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor sein – und zugleich dazu beitragen, die Klimaziele der EU zu erreichen. Natrium ist im Vergleich zu Lithium deutlich besser verfügbar und günstiger. Ohne Batterien seien Energie- und Mobilitätswende nicht zu schaffen, heißt es in dem Statement weiter.

Der deutsche Batteriemarkt ist 2023 um insgesamt 32 Prozent auf zuletzt 23,2 Milliarden Euro gewachsen. Lithium-Ionen-Batterien waren dabei erneut alleinige Treiber. Mit einem Umsatz von 18,9 Milliarden Euro stellten sie den größten Anteil am Markt, heißt es von Gunther Kellermann, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Batterien.


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2024.06.13 13:49 V22.4.55-2