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Elektronikproduktion |

Keine Folgen in der Speicherproduktion durch Samsung-Streik

Die Samsung Electronics Union plant Berichten zufolge einen Streik am kommenden Freitag, den 7. Juni. TrendForce berichtet nun, dass dieser Streik keine Auswirkungen auf die DRAM- und NAND-Flash-Produktion haben wird und auch nicht zu Lieferengpässen führen wird.

Wie es weiter heißt, waren die Spotpreise für DRAM und NAND Flash bereits vor der Streikankündigung rückläufig - dieser Abwärtstrend habe sich seit der Ankündigung nicht verändert. Samsungs weltweiter Anteil an der DRAM- und NAND-Flash-Produktion lag im Jahr 2023 bei 46,8 Prozent beziehungsweise 32,4 Prozent.

Obwohl die südkoreanischen Werke für alle 46,8 Prozent der weltweiten DRAM-Produktion und etwa 17,8 Prozent der weltweiten NAND-Flash-Produktion verantwortlich sind, nennt TrendForce vier Gründe, warum dieser Streik keine Auswirkungen auf die Produktion haben wird. Erstens betrifft der Streik die Beschäftigten in der Samsung-Zentrale in Seocho in Seoul, wo der gewerkschaftliche Organisationsgrad zwar höher ist, diese Beschäftigten sind aber nicht direkt an der Produktion beteiligt. Zweitens ist der Streik nur für einen Tag geplant, was in den Bereich der flexiblen Planung der Produktion fällt.

Drittens ist der 6. Juni in Südkorea ein gesetzlicher Feiertag und einige Mitarbeiter hatten bereits für den 7. Juni Urlaub beantragt, so dass die Produktionsplanung und die Zuweisung von Arbeitskräften bereits im Vorfeld angepasst werden konnten. Schließlich sind die Fabriken stark auf eine automatisierte Produktion angewiesen und benötigen nur wenig menschliche Arbeitskraft. Daher werde der Streik keine wesentlichen Auswirkungen auf das künftige Speicherangebot haben, so TrendForce.


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2024.06.13 13:49 V22.4.55-2