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© scanrail dreamstime.com
Elektronikproduktion |

Baubeginn für Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster

Mit einem großen Bahnhof haben Vertreter von Politik und Wissenschaft den ersten Bauabschnitt der Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster eröffnet. Das Projekt wird mit 500 Millionen Euro durch den Bund und 320 Millionen Euro durch das Land gefördert.

Die Batterietechnologie sei eine wichtige Schlüssel- und Zukunftstechnologie. In Münster baue man deshalb die Batteriezellproduktion von morgen in großem Maßstab auf, zitiert dpa Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger. Die Forschungsfertigung Batteriezelle, kurz FFB, werde ein weltweit einzigartiges Innovationsinstrument sein, mit dem Industrie und Wissenschaft gleichermaßen innovative Batterietechnologien erproben sowie neuartige Batteriezellkonzepte entwickeln und effizient zur Marktreife bringen könnten, so die Ministerin.

Um die Vergabe an den Standort in Münster gab es zuvor Streit. 2020 protestierten Bayern und Baden-Württemberg, weil sie eigene Standorte benachteiligt sahen. Mit der jetzigen Eröffnung erreiche man einen wichtigen Meilenstein für die Fraunhofer-Gesellschaft, die Forschungsfertigung Batteriezelle FFB und vor allem für die nachhaltige und wettbewerbsfähige Batterieproduktion in Europa, so der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Holger Hanselka, gegenüber dpa. 

Die Forschungsfertigung Batteriezelle soll als Bindeglied zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft dienen. Ergebnisse aus der Laborarbeit sollen in der Wirtschaft angewendet werden. Beteiligt sind die Fraunhofer-Gemeinschaft, die RWTH Aachen, das Forschungszentrum Jülich und die Universität Münster. Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt ist für Ende 2024 geplant. 


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