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Elektronikproduktion | 30 Januar 2008

Nokia-Werk in Bochum droht Zerschlagung

Nachdem sich bereits ein Interessent fĂŒr die Automotive-Sparte im Bochumer Nokia-Werk gefunden hat, scheint es nun laut der Zeitung "Die Welt" auch einen Interessenten fĂŒr die Software-Sparte zu geben. Derweil ist ein Konzept aufgetaucht, wie das Werk hĂ€tte gerettet werden können.
Demnach will der finnisch-indische Konzern Sasken den Bereich kaufen. Die Sparte ist fĂŒr die Software in den Handys zustĂ€ndig. Sasken ist Zulieferer von Nokia und sei damit vor allem an den Technologieplattformen im Bochumer Werk interessiert, um weiter zielgenau fĂŒr Nokia produzieren zu können. In der Sparte "Core Software" arbeiten in Bochum laut der Zeitung etwa 150 Menschen. Sasken beschĂ€ftigt weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter und hat einen Standort in Frankfurt. Derweil könnte das Nokia-Werk laut "Rheinischer Post" und unter Berufung auf ein internes Konzeptpapier mit einer Einmal-Investition von 14,3 Millionen Euro gerettet werden. Dazu mĂŒsse die KapazitĂ€t ohne zusĂ€tzliche Mitarbeiter verdoppelt werden, dann hĂ€tte das Bochumer Werk die ProduktivitĂ€t des neuen Nokia-Werkes in RumĂ€nien erreicht. Das Konzept stammt angeblich vom deutschen Nokia-Management und wurde im vergangenen Jahr erarbeitet.
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