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© Meyer Burger
Elektronikproduktion |

Meyer Burger kündigt Beschäftigten in Freiberg

Beim Solarhersteller Meyer Burger im sächsischen Freiberg gehen endgültig die Lichter aus. Die rund 500 Mitarbeitenden hätten jetzt ihre Kündigung erhalten, zitiert dpa eine Unternehmenssprecherin.

Konkret bedeutet das, mehr als 400 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. Den anderen seien Verträge in anderen Gesellschaften des Schweizer Konzerns angeboten worden. Vorausgegangen war die Absage von Finanzminister Christian Lindner an den sogenannten Resilienzbonus, mit dem die unter Druck stehenden Hersteller in Europa geschützt werden sollten. Meyer Burger hatte die Zukunft des Standorts in Freiberg von dieser Unterstützung abhängig gemacht. 

Die Produktion stand nach Angaben der Unternehmenssprecherin bereits seit Mitte März still. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr einen deutlichen Verlust verbucht und die starke Konkurrenz durch billige Solarmodule aus China als Grund angeführt.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich über die Werksschließung des Solarmodulherstellers Meyer Burger in Sachsen enttäuscht gezeigt. Die Nachricht aus Freiberg sei bedrückend, heißt es bei der dpa, die sich auf den parlamentarischen Staatssekretär Michael Kellner beruft. Man sei sich der sehr ernsten Lage der deutschen Solarunternehmen bewusst.  


 


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