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Analysen |

Viscom-Geschäft von Lieferkettenstörungen beeinflusst

Die Viscom AG konnte hat erneut sowohl den Auftragseingang als auch den Umsatz über der 100-Millionen-Euro-Marke platzieren können. Das geht aus den neuen Geschäftszahlen hervor.

Das Geschäft der Viscom AG sei 2023 aber auch weiterhin von der Verknappung diverser Komponenten sowie den Störungen in den Lieferketten negativ beeinflusst gewesen, dies habe unterjährig zu Verzögerungen in der Umsatzlegung und versorgungsseitig in Bezug auf Einzelteile, Baugruppen und Fertigerzeugnisse auch zu einem hohen Aufbau der Vorräte geführt, heißt es dazu in einer Mitteilung. Die hohe Umsatzlegung im Schlussquartal ließ zudem den Forderungsbestand stark ansteigen. Die erhöhten Energie- und Rohstoffpreise in Deutschland konnten zudem nur teilweise kompensiert werden, die gestiegenen Personal- und Kapitalkosten wirkten sich im vergangenen Geschäftsjahr ebenfalls negativ auf das Konzernergebnis der Viscom AG aus. 

Der Auftragseingang und die Umsatzerlöse seien entsprechend der Erwartungen gestiegen und lagen innerhalb der veröffentlichten Jahresprognose. Das Ergebnis konnte zwar im Korridor der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 platziert werden, stelle aber nicht zufrieden und liege hinter den Erwartungen des Managements der Viscom AG, teilt das Unternehmen mit.

Dank der weltweit starken Nachfrage nach Inspektionslösungen des niedersächsischen Maschinenbauers konnte die Viscom AG im Geschäftsjahr 2023 Aufträge in Höhe von 113.248 T€ verbuchen. Der Auftragseingang konnte damit leicht zum Vorjahr (111.065 T€) gesteigert werden und liegt innerhalb der Jahresprognose (110 bis 120 Millionen Euro) für das Geschäftsjahr 2023. Die Umsatzerlöse stiegen um 12,6 Prozent auf 118.780 T€ (105.518 T€). Der Konzern-Umsatz liegt damit ebenfalls in dem Prognose-Korridor für das Geschäftsjahr 2023 (110 bis 120 Millionen Euro). Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag mit 6.611 T€ um 19,2 Prozent unter dem korrespondierenden Vorjahreswert (8.186 T€), aber innerhalb der Jahresprognose von 5,5 bis 12,0 Millionen Euro. Die EBIT-Marge betrug 5,6 Prozent.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 werde aktuell eingetrübt durch eine starke Verunsicherung bei einigen Großkunden der Viscom AG sowie allgemeiner negativer Prognosen in Bezug auf ein zu erwartendes Wirtschaftswachstum im Jahr 2024. Aus diesem Grund erwartet das Management der Viscom AG für das Geschäftsjahr 2024 einen Auftragseingang und einen Zielumsatz von 100 bis 110 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge zwischen 3 und 8 Prozent. Dies entspricht einem EBIT in Höhe von 3,0 bis 8,8 Millionen Euro.


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2024.04.15 11:45 V22.4.27-2
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