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© Varta AG via Youtube
Elektronikproduktion |

Varta-Produktion nach Hackerangriff wieder angelaufen

Laut Varta-Unternehmenssprecher Christian Kucnierz ist die Produktion bei Varta wieder aufgenommen worden. Teilweise seien die Systeme aber noch nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Nach einer Cyberattacke vor Wochen musste der Batteriehersteller die Produktion herunterfahren.

Der Unternehmenssprecher sagte in einem Gespräch mit dem ORF, dass die Produktion mittlerweile zum großen Teil wieder laufe. Die Produktion in den insgesamt fünf Werken sei nach dem Angriff vor einem Monat wieder aufgenommen worden. Die Aufträge seien nun in Bearbeitung, so Kucnierz. Die Kunden hätten viel Verständnis für die Verzögerungen gezeigt. Nach dem Angriff war neben der Produktion auch die Kommunikation stillgelegt worden. 

Nach wie vor gibt es kaum Hinweise wer hinter dem Cyberangriff steckt. Aus ermittlungstaktischen Gründen wolle Varta sich nicht äußern. Offen ist auch, ob für die Wiedererlangung des Zugriffs auf die Systeme ein Lösegeld bezahlt wurde.

Unterdessen hat der Vorstand der VARTA AG heute beschlossen, die für den 28. März 2024 vorgesehene Veröffentlichung des Konzernabschlusses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 und des Jahresabschlusses der Gesellschaft wegen der Folgen der Cyberattacke voraussichtlich bis auf ein noch festzulegendes Datum nach dem 30. April 2024 zu verschieben.

Der am 13. Februar 2024 bekannt gegebene Cyberangriff auf einen Teil der IT-Systeme der Gesellschaft und das als Sicherheitsmaßnahme erfolgte Herunterfahren der IT-Systeme durch die Gesellschaft habe unter anderem dazu geführt, dass sich die Finalisierung der Finanzberichte und der Abschluss der Prüfung der Finanzberichte ungeplant verzögern, da der Zugriff auf die für die Finalisierung und Prüfung der Finanzberichte benötigten Finanzinformationen und Geschäftsunterlagen nicht oder nur äußerst eingeschränkt möglich war und nach wie vor weitgehend noch ist. 

Aufgrund der Verschiebung der Veröffentlichung der Finanzberichte kann auch die ordentliche Hauptversammlung nicht wie geplant am 23. Mai 2024 stattfinden. Ein neuer Termin werde bekannt gegeben, sobald absehbar sei, wann die Finanzberichte veröffentlicht werden.


 


 


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