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Elektronikproduktion |

ESA setzt auf OHBs Kompetenz bei Umweltsatelliten

Der Blick auf die Erde soll noch genauer werden, um wichtige Daten zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfassung der Erdoberfläche zu generieren. Schon jetzt wird daher die neue Generation der Sentinel-2 Satelliten des Europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus entwickelt.

Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA beauftragt worden, in einer Definitionsphase alle relevanten Voraussetzungen für die nächste Sentinel-2 Mission zu erarbeiten. Die ESA hat zwei parallele Aufträge mit einem Volumen von jeweils sechs Millionen Euro und einer Laufzeit von 2,5 Jahren vergeben, von denen einer an die OHB System AG als Hauptauftragnehmer vergeben wurde.  

Die beiden aktuellen Sentinel-2 Satelliten, seit 2015 und 2017 im All, liefern schon heute wertvolle Daten für die Land- und Forstwirtschaft sowie den Klima- und Katastrophenschutz. Mit ihren hochauflösenden, multispektralen Aufnahmen im optischen und nahen Infrarot-Bereich zwischen 443 und 2190 Nanometer wird der Zustand von Böden und Pflanzen sichtbar. Das Multispektralinstrument bietet mit seinen 13 Kanälen eine Auflösung von bis zu 10 Meter und erfasst einen Streifen von 290 Kilometer. Alle fünf Tage kann Sentinel-2 von einem Gebiet ein Bild aufnehmen und auch Binnen – und Küstengewässer überwachen.

„Diese Leistung werden wir deutlich erhöhen. Mit der nächsten Generation wird es möglich sein, die Aufnahme eines Gebietes alle drei Tage zu wiederholen und das mit einer deutlich verbesserten Bildauflösung von bis zu fünf Meter sowie einer noch höheren spektralen Genauigkeit. Dadurch können zum Beispiel Landwirte die Bewirtschaftung ihrer Felder noch besser planen, was zu einer erhöhten Ernährungssicherheit beitragen wird“, sagt Dr. Stephan Holsten, Leiter der Abteilung Erdbeobachtungsmissionen & Anwendungen in der Vorentwicklung bei OHB.

Um diese Ziele zu erreichen, wird OHB mit seinen Partnern Hochtechnologien weiterentwickeln, darunter hochstabile, keramische Strukturen sowie Freiformoptiken, die dafür sorgen, dass die Instrumente im Weltraum schwankenden Temperaturen und Vibrationen standhalten und auch unter extremen Umweltbedingungen noch präzisere Ergebnisse liefern. 


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