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© Rapidus
Elektronikproduktion |

Japan pumpt Milliarden in die eigene Chipindustrie

Japan will mit einer kräftigen Finanzspritze die heimische Chipindustrie ankurbeln. Insgesamt sollen zwei Billionen Yen, umgerechnet rund zwölf Milliarden Euro, in den Sektor fließen. Das hat jetzt die japanische Regierung mitgeteilt.

Ein Teil der Mittel werde über einen Nachtragshaushalt für das laufende Fiskaljahr bereitgestellt und soll zur Unterstützung des taiwanischen Chipherstellers TSMC und des staatlichen japanischen Konzerns Rapidus verwendet werden. So Reuters. Während TSMC ab 2024 in einem umgerechnet 6,4 Milliarden Euro teuren Werk Prozessoren auf der Insel Kyushu produzieren will, plant Rapidus ein Halbleiterwerk in der Industriestadt Chitose auf der Insel Hokkaido.

Die Subventionen sind Teil der 13,1 Billionen Yen, die der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida im Extrahaushalt 2023/24 versprochen hatte. Diesen hat seine Regierung kürzlich verabschiedet. Zur Finanzierung der Ausgaben werde das Land voraussichtlich Anleihen im Umfang von fast neun Billionen Yen ausgeben.


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2024.05.14 07:33 V22.4.46-2
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