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© Group14 Technologies
Elektronikproduktion |

Group14 nimmt deutsches Monosilan-Werk wieder in Betrieb

Group14 Technologies, Hersteller und Anbieter hochentwickelter Siliziumbatterietechnologie, hat den Beginn von Phase I seiner Expansion nach Europa bekannt gegeben. Den Auftakt bildeten die Vorbereitungen zur Wiederinbetriebnahme des neu erworbenen Monosilan-Werks im Spreetal.

Die seit 2016 stillgelegte Anlage werde ein wichtiges Vorprodukt für Energiespeicher wie Siliziumbatterien und Solarzellen produzieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Deutschland gilt seit Langem als treibende Kraft in der europäischen Fertigungsindustrie und wird Japan voraussichtlich noch in diesem Jahr als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ablösen, heißt es weiter. Als einer der wichtigsten Automobilstandorte der Welt setzt Deutschland inzwischen verstärkt auf lokale Liefer- und Produktionsmöglichkeiten, um die Abhängigkeit von Importen zu verringern, wirtschaftlich neue Impulse zu setzen und übergreifende Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Damit sei Deutschland ein idealer Standort für Group14, um die Expansionsstrategie in unmittelbarer Nähe zu Partnern und Investoren wie Porsche AG und BASF voranzutreiben.

Die Technologie von Group14 ist nach eigenen Angaben in der Unterhaltungselektronik bereits fest etabliert und soll im kommenden Jahr auch in Batterien für E-Fahrzeuge auf den Markt kommen. Damit stehe das Unternehmen bei der Herstellung von Siliziumbatteriematerialien schon heute an der Spitze des Weltmarkts. Angesichts der steigenden Nachfrage nach E-Fahrzeugen hat Group14 seine Fertigungskapazitäten ausgebaut. Seine modulare Produktionsstrategie will das Unternehmen nun weiter vorantreiben. So werden auch in Nordamerika sowie in Asien im Rahmen eines Joint Ventures mit SK gerade neue Werke errichtet.

In Phase I seiner europäischen Expansion will Group14 seine Technologie und Fertigungskompetenz nutzen, um das stillgelegte Monosilan-Werk im Spreetal wieder in Betrieb zu nehmen. Dazu soll das bisher 15-köpfige Team in Deutschland bis Ende 2024 um 65 zusätzliche Mitarbeitende erweitert werden, die auf die Bereiche Ingenieurwesen, Anlagenbedienung, Technik und Verwaltung verteilt werden.

„Unsere Vision, die lokalen Lieferketten in der Batterieindustrie zu stärken, überschneidet sich eindeutig mit den Plänen Deutschlands, eine starke Wirtschaft für saubere Energien zu schaffen. Mit unserer Investition in Deutschland wollen wir nicht nur näher an unseren Kunden und Partnern sein. Wir kommen auch einer sauberen Energiewirtschaft immer näher, die auf Produktionsverfahren der nächsten Generation setzt, um den Menschen vor Ort neue wirtschaftliche Möglichkeiten zu bieten“, sagt Rick Luebbe, CEO von Group14. 


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2024.05.14 07:33 V22.4.46-2
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