Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© Essemtec
Elektronikproduktion |

Camtec baut auf Bestückungslinie von Essemtec

Camtec in Deutschland entwickelt und produziert moderne Netzteile und Komponenten für die Elektronik-Industrie. Dabei wird eine hohe Anzahl an verschiedenen Produkten gefertigt. Um diesen Mix effizient zu produzieren, hat die Firma jetzt in eine 4-modulige FOX4 Bestückungslinie von Essemtec investiert.

Bei immer kleiner werdenden Losgrößen und häufigen Produktwechseln werden Effizienz und Produktivität der SMT-Bestückungslinie zunehmend von den Kosten und Stillstandzeiten bei Umrüstungen bestimmt. Dies habe zur Folge, dass teure Hochleistungslinien nur noch 30 Prozent oder weniger Produktionsnutzung aufweisen, heißt es in einer Mitteilung. Das optimale, bezahlbare Linienkonzept werde zur entscheidenden Größe. 

EMS-Firmen hätten heute wenig Interesse, Aufträge für Kleinserien entgegenzunehmen. Vor dieser Situation stand auch Camtec, ein KMU Unternehmen. Dabei ging es darum, die Stillstandzeiten in der Produktionskette zu verkürzen bei einer möglichst geringen Anzahl Mitarbeitender in der Produktion. Ziel sei es gewesen, mit minimalem Aufwand an der Linie, die komplexen Produktionsanforderungen zu meistern und somit die Produktionskosten zu senken. Es wurde festgestellt, dass nicht die absolute Bestück-Leistung maßgebend ist, sondern die Verkürzung der Stopp-Zeiten. Die Firma Essemtec entwickelte dazu das «Turtle vs. Rabbit» -Konzept.

Konkret bedeutete das unter anderem, es müssen 655 aktive Produktionsprogramme mit einer durchschnittlichen Losgröße von 1-50 produziert werden. Es werden rund 600 verschiedene Bauelemente eingesetzt. Ziel: Umrüstzeit Null, und die Produktion muss mit einem Bediener für die gesamte SMT-Linie inklusive Rüstung auskommen. 

„Mit dem alten System hatten wir immer wieder Produktionsunterbrüche wegen kleinerer Probleme an den Feedern und den Systemen. Unser Ziel war es, auf kleinerer Fläche (minus 30 Prozent), mehr Feeder Stellfläche zu haben und einen 30 Prozent höheren Output zu erreichen“, sagt Produktionsleiterin Diana Brändle.


Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2023.12.07 23:13 V22.1.2-1
Anzeige
Anzeige