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Leiterplatten | 09 Januar 2008

Ruwel baut Fertigungskapazität aus und erhöht Flexibilität

Der Leiterplattenhersteller Ruwel hat in 2007 eine ganze Reihe von Investitionen in seinen Werken in Geldern und Pfullingen vorgenommen und damit sowohl die Kapazität, als auch die Flexibilität seiner Fertigung verbessert.

Im Werk Geldern wurde eine zweite Beschichtungslinie für Lötstopplack sowie eine zweite Entwicklungslinie mit anschließender Aushärtung installiert. Mit dieser Investition wurde nicht nur die Kapazität auf nunmehr 7200 Arbeitsplatten pro Tag erweitert, sondern es können nun neben dem standardmäßig eingesetzten Lötstopplack jetzt auch andere Lacke auf Kundenwunsch eingesetzt werden. Neu sind auch die automatischen Be- und Entladesysteme von Kuttler, die jeweils am Anfang und am Ende der Prozesse „Vorreinigen und Beschichten“, „Belichten“ sowie „Entwickeln und Aushärten“ installiert wurden. Dadurch wurde der Automatisierungsgrad deutlich erhöht. Außerdem sind beide Linien mit Kamerasystemen voll visualisiert, was eine Überwachung sämtlicher Prozessschritte auf einem Großbildschirm an einem zentralen Leitstand ermöglicht. Zudem wurde eine neue Vorreinigung installiert. Im Werk in Pfullingen wurden in 2007 vier hochmoderne Bohr-/Fräsautomaten der Schmoll Maschinen GmbH installiert. Diese können verschiedenartige Anforderungen aus den Abteilungen Bohren, Fräsen und Adapterbau abdecken. Die Produktivität der neuen Maschinengeneration hat sich bei gleichzeitig höherer Maschinengenauigkeit in den vergangenen vier Jahren verdoppelt, so dass sehr produktives Arbeiten möglich ist. Dazu tragen auch die individuellen Einzellader der MX 1-Serie bei, die bedienerlose Schichten ermöglichen. Darüber hinaus wurde die Bohrerei mit zwei zusätzlichen vollautomatischen MX 1-200S-Bohrautomaten ausgestattet. Die neuen Maschinen bieten ein konstant hohes Drehmoment im Drehzahlbereich von 15.000 UPM bis 200.000 UPM und können somit sowohl große, als auch kleine Bohrlöcher mit der idealen Schnittgeschwindigkeit von ca. 150 m/min bohren. Die Fräserei wurde bei RUWEL Pfullingen um eine MX 1-160-CCD für hochgenaues Fräsen verstärkt. Für Sonderapplikationen kann eine CCD-Kameraeinheit aktiviert werden, so dass beliebige Messmarken auf einer Leiterplatte eingebracht werden können und sich Verpressungstoleranzen, ausgleichen lassen. Zudem ist ein Tiefenfräsen mit einer Genauigkeit von unter +-15μm möglich. Desweiteren erhielt der Adapterbau eine neue Bohr- und Fräsmaschine in Doppelkopfversion des Typs MX 1-200S DH, die mit einer Mikrobohrspindel und einer Frässpindel ausgestattet ist. RUWEL Pfullingen kann durch diese jüngsten Investitionen nun Produkte liefern, die vorher nur schwierig oder gar nicht herzustellen waren.
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