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Elektronikproduktion |

BMW bangt um Batteriewerk bei Dingolfing

Steht ein Batteriewerk von BMW auf der Kippe? Eigentlich will BMW die Produktion von Elektroautos in seinen bayerischen Werken jetzt zügig hochfahren. Die Batterien dafür sollen in einem neuen, zentralen Montagewerk gefertigt werden, 40 Kilometer nördlich des größten europäischen BMW-Werks Dingolfing.

Nun ist allerdings ein Bürgerentscheid in der 3300-Einwohner-Gemeinde Straßkirchen gestartet – und der Ausgang dieses Entscheids könnte die Pläne von BMW gehörig durcheinander bringen. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert BMW-Vorstandsmitglied Ilka Horstmeier mit den Worten, für BMW in Bayern gehe es um die Zukunft der Elektrifizierung.

Die Bürgerinitiative will die Batteriefabrik verhindern und hat die Abstimmung durchgesetzt. Die zuständigen Gemeinderäte hatten die geplante Ansiedlung bereits einstimmig befürwortet - jetzt bangen sie um 3.200 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze und hohe Steuereinnahmen, berichtet dpa weiter. BMW will an dem Standort jährlich rund 600.000 Hochvoltakkus montieren, die dann in Dingolfing, Regensburg und München in die Elektroautos eingebaut werden. Die großen, schweren Akkus könnten auch mit E-Lastwagen direkt zu den Autowerken transportiert werden, zusätzliche Lager wären überflüssig, heißt es weiter. Batteriefabriken baut BMW auch bei seinen Autowerken in Ungarn, den USA, Mexiko und China.

Eine zweite Bürgerinitiative kämpft dagegen für die Ansiedlung von BMW und warnt vor der Abwanderung der jungen Menschen in der Region.


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2024.03.01 09:18 V22.3.47-1