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© Volkswagen
Elektronikproduktion |

VW kann seine Fahrzeugauslieferungen deutlich steigern

Die Volkswagen Group hat nach eigenen Worten im ersten Halbjahr 2023 ein solides Ergebnis mit steigenden Umsatzerlösen und einem starken operativen Ergebnis vor Bewertungseffekten, insbesondere aus Rohstoffsicherungsgeschäften außerhalb des Hedge Accountings, erzielt. Diese Entwicklung spiegele die auf dem jüngsten Kapitalmarkttag vorgestellte „Value over Volume"-Strategie des Konzerns wider, heißt es in einer Pressemitteilung aus Wolfsburg.

Auch die BEV-Strategie des Konzerns schreitet demnach weiter voran: Die Auslieferungen im ersten Halbjahr stiegen im Vorjahresvergleich um rund 50 Prozent. In Europa konnte der Konzern seine BEV-Auslieferungen sogar um 68 Prozent steigern, womit er seine Position als Marktführer in Europa unterstreicht. Im weiteren Jahresverlauf sollten deutlich verkürzte Lieferzeiten, der nach wie vor hohe Auftragsbestand von 1,65 Millionen Fahrzeugen und die stabile Nachfrage weiteren Rückenwind geben. Durch die gute Nettoliquidität im Konzernbereich Automobile von 33,6 Milliarden Euro habe der Konzern zudem die notwendige Stärke und Flexibilität, um weiterhin in Schlüsselregionen und Wachstumsbereiche zu investieren.

„Im ersten Halbjahr konnte die Volkswagen Group mit einem sehr soliden Ergebnis verlässlich liefern. Die Absatzzahlen in Nordamerika ziehen an, in China festigen wir unsere Position durch technologische Partnerschaften und zusätzlich geht der Trend bei unseren vollelektrischen Fahrzeugen in die richtige Richtung. Wichtig ist uns ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum - mit Fokus auf Werthaltigkeit und weniger auf Volumen“, sagt Oliver Blume, CEO Volkswagen Group.

Im ersten Halbjahr 2023 erreichte die Volkswagen Group ein operatives Ergebnis vor Bewertungseffekten, insbesondere aus Rohstoffsicherungsgeschäften, von 13,9 Milliarden Euro, ein Plus von rund 13 Prozent. Die entsprechende Umsatzrendite lag mit 8,9 Prozent über dem Prognosekorridor von 7,5 bis 8,5 Prozent. Das operative Ergebnis belief sich auf 11,3 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2022: 13,2 Milliarden Euro).

In China gingen die Auslieferungen um 1 Prozent zurück, allerdings zeichnete sich zum Ende des Berichtszeitraums eine spürbare Erholung ab. Insgesamt verzeichnete die Gruppe eine anhaltend solide Nachfrage. Der Anteil von vollelektrischen Fahrzeugen an den Gesamtauslieferungen lag im ersten Halbjahr bei 7,4 Prozent (gegenüber 5,6 Prozent im ersten Halbjahr 2022) mit einem Wachstum von 18 Prozent in China im Jahresvergleich in Q2 – ein positiver Trend. 

Vor dem Hintergrund einer verbesserten Logistiksituation und leichter Produktionsanpassungen in der zweiten Jahreshälfte erwartet die Volkswagen Group weiterhin einen Netto-Cashflow von 6 bis 8 Milliarden Euro im Jahr 2023 und hat wichtige Schritte unternommen, um das untere Ende dieser Spanne zu erreichen.

Die Netto-Liquidität des Konzernbereichs Automobile in Höhe von 33,6 Milliarden Euro war zum Ende des ersten Halbjahres weiterhin auf einem guten Niveau und werde die angestrebte Konzernstrategie zur nachhaltigen Wertschöpfung weiter unterstützen, heißt es in einer Mitteilung.

Die Volkswagen Group bestätigt ihren am 3. März 2023 veröffentlichten finanziellen Ausblick für das Geschäftsjahr 2023. Der Ausblick für die Auslieferungen wird für 2023 leicht angepasst, von rund 9,5 Millionen auf 9 bis 9,5 Millionen, während der Konzern weiterhin voll auf Kurs bleibt, das Umsatzziel zu erreichen. Wie erwartet hätten die Beeinträchtigungen in den Lieferketten im ersten Halbjahr 2023 weiter nachgelassen, wobei die Entspannung bei der Halbleiterversorgung nun von Verzögerungen beim Transport und in der Logistik überlagert werde. 

Die Entwicklung im zweiten Halbjahr solle durch niedrigere Rohstoffpreise und allmählich nachlassende Engpässe in der Logistikkette begünstigt werden, heißt es abschließend von Volkswagen.


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