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Elektronikproduktion |

MAX Gruppe: Rückgang beim Auftragseingang

Die MAX Automation SE hat sich nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2023 weiter positiv entwickelt. Dazu hätten nahezu alle Tochterunternehmen beigetragen.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, fielen die Einbußen im Auftragseingang aufgrund von Investitionszurückhaltung und -verschiebungen deutlich geringer aus als im Branchendurchschnitt des deutschen Maschinenbaus - wobei das Tochterunternehmen bdtronic sogar zulegen konnte.

Der konsolidierte Auftragseingang der fortgeführten Geschäftsbereiche der MAX Gruppe sank demnach im ersten Halbjahr 2023 um 8,4 Prozent auf 213,2 Millionen Euro (6M 2022: 232,7 Millionen Euro). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Investitionszurückhaltung auf Kundenseite und damit Verschiebungen in den Segmenten NSM + Jücker und ELWEMA. Ein Teil dieses Rückgangs konnte durch das Segment bdtronic Gruppe aufgrund von zwei Großaufträgen in der Dosier- und Imprägnier-Technologie und der anhaltenden starken Nachfrage aufgefangen werden. 

Die Umsatzerlöse der fortgeführten Geschäftsbereiche der MAX Gruppe stiegen im ersten Halbjahr 2023 um 15,3 Prozent auf 217,3 Millionen Euro (6M 2022: 188,5 Millionen Euro). Basierend auf einem hohen Auftragsbestand leisteten die Segmente Vecoplan Gruppe, bdtronic Gruppe sowie ELWEMA weiterhin die größten Wachstumsbeiträge.

Die MAX Gruppe verbesserte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der fortgeführten Geschäftsbereiche im ersten Halbjahr 2023 umsatz- und margengetrieben weiter auf 27,4 Millionen Euro (6M 2022: 16,5 Millionen Euro). 

„Die MAX Gruppe hat sich in einem herausfordernden Branchenumfeld und einer stagnierenden Gesamtwirtschaft operativ weiter sehr gut entwickelt. Besonders erfreulich ist die Nachfrage aus der Automobilindustrie und der Medizintechnik, die für die innovativen Lösungen unserer Beteiligungen spricht. Die jüngste Anhebung der EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2023 unterstreicht den Erfolg unserer Strategie, Wertsteigerungspotenziale von gut positionierten Unternehmen in Nischenmärkten zu heben“, sagt Dr. Christian Diekmann, Geschäftsführender Direktor und CEO der MAX Automation SE.

Nach dem Ende des Berichtszeitraums hat der Verwaltungsrat auf Basis der vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2023 die bisherige EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2023 angehoben. So rechnet der Verwaltungsrat angesichts einer verbesserten Profitabilität durch gesunkene Materialpreise sowie Effizienzsteigerungen in der Projektrealisierung nun mit einem EBITDA für das Geschäftsjahr 2023 zwischen etwa 38,0 Millionen Euro und 44,0 Millionen Euro (bisher: zwischen rund 35,0 und 41,0 Millionen Euro). Ausgehend von einem weiterhin hohen Auftragsbestand erwartet der Verwaltungsrat für das Geschäftsjahr 2023 unverändert einen Konzernumsatz der MAX Gruppe zwischen rund 410,0 und 470,0 Millionen Euro.


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2024.03.01 09:18 V22.3.47-2