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© Meyer Burger
Elektronikproduktion |

Europa kann Ziel von 30 GW jährlicher PV-Produktion schaffen

Neue Daten der Mitglieder der European Solar PV Industry Alliance prognostizieren, dass die Branche auf dem besten Weg ist, über die gesamte PV-Wertschöpfungskette hinweg eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 30 GW aufzubauen - mit mehr als 20 neuen PV-Projekten in der Pipeline. Die ehrgeizigen Ziele könnten jedoch nur mit durchsetzungsfähigen Maßnahmen und politischer Unterstützung erreicht werden, heißt es von der Vereinigung.

Die von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene European Solar PV Industry Alliance (ESIA) mit EIT InnoEnergy als Sekretariat und SolarPower Europe sowie dem European Solar Manufacturing Council im Lenkungsausschuss der Allianz habe gezeigt, dass Europa mit der richtigen politischen Unterstützung das EU-Ziel von 30 GW jährlicher PV-Produktionskapazität bis 2025 übertreffen kann. Auf der Grundlage von Daten, die von den Mitgliedern der ESIA bis Juni 2023 erhoben wurden, wurde festgestellt, dass Europa das Ziel von 30 GW in der Polysiliziumproduktion, der Herstellung von Blöcken, Zellen und Modulen übertreffen könnte. Diese Prognosen basieren auf den Geschäftszahlen von mehr als 20 neuen PV-Pipeline-Projekten, wobei weitere Ankündigungen für die Zukunft erwartet werden.

Die Ergebnisse kommen nachdem die ESIA auf der Intersolar Europe in München den umfassenden Aktionsplan ihrer Arbeitsgruppen vorgestellt hat. Der Aktionsplan bündelt das Fachwissen von mehr als 120 Organisationen aus 17 Ländern innerhalb der europäischen PV-Wertschöpfungskette, um die Arbeit in wesentlichen Schlüsselbereichen voranzutreiben.

Ein Hauptschwerpunkt des Aktionsplans ist die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Lieferkette und die Berücksichtigung von Energiekosten, Nachhaltigkeit, Recycling und Rückverfolgbarkeit. Eine Analyse zur Schließung der Lücke zwischen den OPEX- und CAPEX-Kosten in der europäischen PV-Wertschöpfungskette und denen in anderen Teilen der Welt wurde abgeschlossen und soll nun der Erkundung möglicher Finanzinstrumente zur Förderung des Wachstums dienen.

„Die Kommission unterstützt nachdrücklich die Mission der Europäischen Allianz der Solar-PV-Industrie, die Herstellung von Solar-PV in der EU zu fördern. Um unser Ziel zu erreichen bis 2025 in der gesamten Lieferkette in der EU eine PV-Produktionskapazität von 30 GW zu erreichen, müssen wir uns diesen neuen politischen Rahmen zunutze machen. Und bei diesem Unterfangen wird die europäische PV-Industrie eine zentrale Rolle spielen", sagt Kerstin Jorna, Generaldirektorin Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU von der Europäischen Kommission.

„Wir sind begeistert von den bemerkenswerten Fortschritten, die die EU-Allianz der Solar-PV-Industrie gemacht hat, während wir die Aktionspläne für jede ihrer Arbeitsgruppen vorstellen. Die Mitglieder der Allianz haben immenses Engagement und einen Geist der Zusammenarbeit an den Tag gelegt, was zu einer Renaissance der Solar-PV-Industrie in Europa geführt hat", so Javier Sanz, Leiter des ESIA-Sekretariats.


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