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Analysen |

TrendForce sieht Rückgänge im Smartphone-Geschäft

Der anhaltende weltweite Wirtschaftsabschwung beeinträchtigt weiterhin das Vertrauen der Verbraucher in den Markt. TrendForce berichtet jetzt, dass das weltweite Produktionsvolumen von Smartphones im 1. Quartal 23 nur 250 Millionen Einheiten betrug, was einem Rückgang von 19,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies sei nicht nur der größte jährliche Rückgang, sondern auch ein historischer Tiefstand der vierteljährlichen Produktion seit 2014.

Samsung verzeichnete dank der Einführung seiner Galaxy S23-Serie einen leichten Anstieg der Produktion im 1. Quartal und erreichte 61,5 Millionen Einheiten - ein Anstieg von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. TrendForce prognostiziert jedoch für das 2. Quartal einen Produktionsrückgang von fast 10 Prozent aufgrund der schwächeren Nachfrage nach neuen Modellen. 

Apple musste im ersten Quartal einen erheblichen Rückgang der Smartphone-Produktion um 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal hinnehmen und lieferte insgesamt 53,3 Millionen Geräte aus. Auf die neue iPhone 14-Serie entfielen dabei rund 78 Prozent, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt. Dennoch wird für das 2. Quartal ein Rückgang von 20 Prozent erwartet, da das Unternehmen die Übergangsphase zwischen den Modelleinführungen durchläuft.

Angesichts der unbefriedigenden Marktbedingungen und der notwendigen Bestandsanpassungen haben Marken wie Oppo, zu denen Oppo, Realme und OnePlus gehören, strategische Schritte unternommen, um die Produktion im ersten Quartal auf 26,8 Millionen Einheiten zu reduzieren, was einem Rückgang von 17 Prozent im Vergleich zum Vorquartal entspricht. TrendForce prognostiziert jedoch einen Anstieg der Produktion um mehr als 30 Prozent im 2. Quartal, was auf ein erfolgreiches Bestandsmanagement und eine moderate Nachfragebelebung in Südostasien und anderen Regionen zurückzuführen ist. Erwähnenswert ist, dass Oppo nicht nur seinen Marktanteil an High-End-Modellen in China kontinuierlich ausbauen konnte, sondern auch beachtliche Verkaufserfolge in Südasien, Südostasien und Lateinamerika erzielt hat. Der Überseemarkt macht fast 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Im ersten Quartal musste Xiaomi, zu dem die Marken Xiaomi, Redmi und POCO gehören, einen Rückgang des Produktionsvolumens auf 26,5 Millionen Einheiten hinnehmen - ein Minus von 27,4 Prozent im Quartal. Dieser Rückgang ist größtenteils auf das weltweit gesunkene Verbrauchervertrauen und einen überhöhten Lagerbestand an Fertigprodukten bei Xiaomi zurückzuführen, was zu zurückhaltenden Produktionsplänen geführt hat. 

Vivo (einschließlich Vivo, iQoo) meldete für das erste Quartal ein Produktionsvolumen von 20 Millionen Einheiten - ein Rückgang von 14,2 Prozent im Quartal. China ist zwar nach wie vor der wichtigste Absatzmarkt für Vivo, doch stagniert die Nachfrage auf dem chinesischen Markt auch im 2. Quartal. Infolgedessen werde das vierteljährliche Produktionsvolumen voraussichtlich einen bescheidenen Anstieg von etwa 10 Prozent aufweisen.

RankingCompany1Q23QoQYoY
1Samsung24.6%5.5%-16.7%
2Apple21.3%-27.5%-11.9%
3Oppo10.7%-17.0%-33.8%
4Xiaomi10.6%-27.4%-40.4%
5Vivo8.0%-14.2%-12.3%
Global market share of top 5 smartphone brands for 1Q23 

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