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© Volkswagen
Elektronikproduktion |

Vermögen von Volkswagen in Russland beschlagnahmt

Ein russisches Gericht hat alle Vermögenswerte von Volkswagen in Russland eingefroren. Das geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Der russische Autobauer GAZ hatte gegen VW geklagt, nachdem der deutsche Konzern die Zusammenarbeit beendet hatte.

Ein VW-Sprecher erklärte, das Unternehmen prüfe den Fall. Man sei überrascht davon, dass GAZ genau jetzt Forderungen erhebe, wenn man bedenke, dass man jahrelang gute Geschäftsbeziehungen pflegte und die Partnerschaft Mitte 2022 in beidseitigem Einvernehmen beendet wurde. GAZ hatte bis Sommer 2022 in seinem Werk in Nischni Nowgorod Fahrzeuge für VW produziert. Das Unternehmen bezifferte den Schaden auf umgerechnet rund 194 Millionen Euro.

Volkswagen hatte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine seine Geschäftstätigkeit in Russland auf Eis gelegt (Evertiq berichtete) und versucht derzeit, das Werk in Kaluga südlich von Moskau zu verkaufen. Die Anlage, die über eine Kapazität von 225.000 Fahrzeugen pro Jahr verfügt, steht seit März 2022 still. Derzeit werde an den nötigen Genehmigungen der russischen Behörden für den Verkauf an einen russischen Investor gearbeitet, erklärte der VW-Sprecher gegenüber Reuters weiter. Um welchen Investor es sich handelt, wurde nicht genannt. 


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2024.04.11 07:39 V22.4.25-2
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