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© ASML Elektronikproduktion |

Niederlande planen Beschränkung für Chip-Exporte nach China

Die niederländischen Behörden planen offenbar, neue Kontrollen für die Ausfuhr von Chipherstellungsanlagen nach China einzuführen. Das berichtet das Nachrichtenunternehmen Bloomberg und beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Bericht ist veröffentlicht worden, nachdem die niederländische Handelsministerin Liesje Schreinemacher vergangenen Monat gesagt hatte, die Niederlande seien in Gesprächen mit der US-Regierung über neue Exportbeschränkungen für Halbleiterausrüstung nach China. Auf Druck der USA hat die niederländische Regierung dem Halbleiterausrüster ASML Holdings seit 2018 keine Lizenzen für die Lieferung seiner modernsten Maschinen nach China erteilt. Diese würden als "Dual-Use"-Ausrüstung mit potenziellen militärischen Anwendungen gelten.

ASML ist wichtiger Hersteller von Halbleiterausrüstungen mit einem Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro für Kunden in China im Jahr 2021. Laut Bloomberg könnte eine Einigung über die niederländischen Beschränkungen für Chipexporte bereits im nächsten Monat erzielt werden, wobei unklar sei, was die neuen Beschränkungen für die Verkäufe von ASML nach China bedeuten. China ist nach Deutschland der zweitgrößte Handelspartner der Niederlande.

Die US-Regierung hat Anfang Oktober eine Reihe umfassender Exportkontrollen veröffentlicht, darunter eine Maßnahme, die China von bestimmten Halbleiterchips, ausschließt.

Das niederländische Außenministerium habe nicht auf die Bitte um einen Kommentar reagiert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Nationale Sicherheitsrat des Weißen Hauses habe eine Stellungnahme ebenfalls abgelehnt.

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2023.01.25 00:30 V20.12.1-1
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