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© pixabay Elektronikproduktion | 10 November 2022

Bundeskabinett macht auch für ERS aus Bayern die Türen zu

Nach dem Verkaufsverbot des Dortmunder Chip-Herstellers Elmo hat die Bundesregierung die Veräußerung eines weiteren Unternehmens an chinesische Investoren untersagt. Das hat Wirtschaftsminister Robert Habeck bestätigt. Es handelt sich offenbar um die bayerische Halbleiterfirma ERS Electronic.

Es habe im Kabinett zwei Investitionsprüfungen gegeben. Beide seien negativ beschieden worden. Es gehe darum, die Sicherheit in Deutschland und vor allem die kritische Infrastruktur zu schützen. Hier müsse genau hingeschaut werden. Gerade im Halbleiterbereich sei es wichtig, die technologische und wirtschaftliche Souveränität Deutschlands und auch Europas zu schützen. Natürlich sei und bleibe Deutschland ein offener Investitionsstandort, aber man sei eben auch nicht naiv“, so Habeck.

Neben dem Verkaufsverbot für Elmos geht es demnach um die Halbleiterfirma ERS Electronic aus Bayern. ERS Electronic produziert nach eigener Darstellung hochpräzise Temperaturlösungen für Halbleiterkunden. Das Unternehmen sitzt in der Nähe von München und hat Niederlassungen in China und den USA. Laut "Handelsblatt" fiel die Entscheidung zu ERS Electronic bereits in der vergangenen Woche in einer Staatssekretärsrunde. Dabei sei der mögliche Verkauf als eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit in Deutschland eingestuft worden, berichtet das “Handelsblatt“ weiter.

Wirtschaftsminister Habeck nannte in seinen Ausführungen die Firma aus Bayern nicht namentlich. Deutlicher wurde da Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Sie  bestätigte, dass es sich um die bayerische Firma ERS handelt.

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-2
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