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© CATL Elektronikproduktion | 25 Oktober 2022

Ausbaupläne von CATL in Nordamerika auf dem Prüfstand

Der chinesische Batteriezellhersteller CATL drosselt Insidern zufolge angesichts neuer US-Regeln zur Herkunft von Batterierohstoffen seine Ausbaupläne in Nordamerika. Das Unternehmen habe seit August die Suche nach möglichen Standorten für neue Fabriken verlangsamt, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Von CATL selbst gibt es dazu noch keine Stellungnahme. Nach den US-Regeln, die im Inflation Reduction Act zusammengefasst sind, kommen nur solche Elektroautos für Steuererleichterungen in Frage, welche Zielvorgaben für Batterien aus heimischer Produktion erfüllen. CATL wäre der erste bedeutende Zulieferer, der wegen dieses Gesetzes Investitionspläne auf den Prüfstand stellt.

Das Gesetz sieht vor, dass Autobauer bis 2024 die Hälfte der Rohstoffe in Batterien aus Nordamerika oder aus verbündeten Ländern beziehen müssen, bis 2026 soll der Anteil auf 80 Prozent steigen. Ziel sei es, die Abhängigkeit der Branche von Rohstoffen aus China zu reduzieren und heimische Investitionen anzukurbeln. 

Für CATL gehört Nordamerika den Insidern zufolge weiterhin zu den wichtigsten Märkten. Die neuen Regeln würden aber die Investitionspläne drosseln, sagte einer der Insider. Eine dritte Person fügte hinzu, die Preise für die Rohstoffe aus nordamerikanischer Produktion seien höher als die Einfuhr aus China, selbst wenn der Bau von Fabriken in den USA mit Steuergeld gefördert werde. In den vergangenen Monaten hatte Reuters noch über CATL-Pläne zum Bau von Fabriken in den USA und Mexiko berichtet, von denen aus Kunden wie Ford oder BMW beliefert werden könnten. 

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-1
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