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© Volkswagen Elektronikproduktion | 03 Oktober 2022

VW noch zögerlich zu baldigem Börsengang der Batteriesparte

Nach dem erfolgreichen Börsenstart von Sportwagentochter Porsche hat Volkswagen die Erwartungen an einen baldigen Börsengang seiner Batteriesparte gedämpft. Er schließe perspektivisch ein Initial Public Offering (IPO) der PowerCo, in der Volkswagen seine Batterieaktivitäten gebündelt hat, nicht aus, so Finanzchef Arno Antlitz gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Einnahmen aus der Platzierung der Porsche-Aktien verschafften dem Konzern zunächst aber genügend Luft, um wichtige Vorhaben zu finanzieren. Porsche hatte bei seinem Debüt an der Börse nach einem zögerlichen Start kräftig Fahrt aufgenommen.

 Die finanzielle Flexibilität, die man gewonnen habe, biete die Möglichkeit, die Aktivitäten im Bereich Batterie deutlich stärker und deutlich länger selbst zu finanzieren und deutlich mehr Wert zu generieren für Volkswagen, wird Antlitz zitiert. In einem nächsten Schritt sollten strategische Partner gewonnen werden, um die Umsetzung der Batteriestrategie voranzutreiben. Das könne nächstes Jahr, aber auch übernächstes Jahr schon erfolgen. Dahinter stecke der Gedanke, dass der Wert eines Unternehmens vor einem möglichen Börsengang steige, je länger man es erfolgreich selbst entwickele, heißt es bei Reuters weiter.

Volkswagen will bis zum Ende des Jahrzehnts allein in Europa sechs große Batteriezellfabriken bauen und veranschlagt dafür bis zu 20 Milliarden Euro. Weitere rund zehn Milliarden sind für die Beschaffung von Batteriematerial und Rohstoffe vorgesehen. Dafür hatten die Wolfsburger kürzlich ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem belgischen Materialtechnologie- und Recycling-Konzern Umicore gegründet (Evertiq berichtete). 

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-1
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