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© Mitsubishi Electric Elektronikproduktion | 21 Juli 2022

Mitsubishi Electric Europe und Novali kooperieren künftig

Die jetzt unterzeichnete Absichtserklärung zwischen dem belgischen Batterieunternehmen Novali und Mitsubishi Electric Europe B.V. zeige, wie schnell diese Vereinbarung auch umgesetzt werden könne, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

„Die Industrie sowie die Regierung sind sich einig, dass die Batteriezellenproduktion in Europa aufgebaut werden muss. Sie ist unerlässlich, um die Nachfrage zu befriedigen und eine unabhängige Produktion für den EU-Handelsblock zu schaffen“, sagt Roald De Meyer, Mitbegründer von Novali.

Novali wurde demnach gegründet, um mehrere "Giga-Fabriken" in ganz Europa zu finanzieren und zu beliefern. Die Produktion soll im Jahr 2025 beginnen. Um diese Fristen einhalten zu können, hat Novali eine Vereinbarung über eine Technologiepartnerschaft mit Mitsubishi Electric Europe unterzeichnet.

,,Die Zusammenarbeit wird die schnelle Einführung bestehender Automatisierungslösungen für die Produktion von Batteriezellen sowie die anschließende Zusammenarbeit beim Aufbau der Wertschöpfungskette für die nächste Generation von in Europa hergestellten Batterien umfassen“, so Klaus Petersen, Direktor Lithium-Batterie-Industrie EMEA, Mitsubishi Electric Europe BV.

Mitsubishi Electric verfügt über langjährige Erfahrung in der Lieferung von Automatisierungslösungen für die Lithium-Batteriezellen-Produktion in Asien und über einen gut etablierten Kundenstamm von Maschinenbauern in Europa. Während die Wertschöpfungskette in Europa noch aufgebaut werden muss, streben die Partner die Schaffung eines Netzwerks lokaler Maschinenbauer an, die in der Lage sind, eine komplette Zellfertigungslinie im Gigawattstundenmaßstab (GWh) zu liefern. Der Schwerpunkt liegt auf dem Bau von Zellen der Spitzenklasse und der Vermeidung von Verschwendung innerhalb des Prozesses, was bisher eine Herausforderung in diesem Sektor war.

,,Die Herstellung von Lithium-Batteriezellen ist ein relativ neuer, dennoch schnell wachsender Bereich in Europa. Alle Erfahrungen, die unsere Partner bereits gemacht haben, können uns dabei helfen, den Produktionsstart schneller aufzubauen und zu realisieren“, so Thomas De Clippeleer, Mitgründer.

Das Unternehmen ist zudem der Ansicht, dass sein Auftrag über die kommerziellen Notwendigkeiten hinausgeht und sich auf die allgemeine Herausforderung der Nachhaltigkeit erstreckt. Ziel sei es, eine CO2-neutrale Herstellung von Batterien zu erreichen.

,,Als Start-up sind wir agil und in der Lage, schnell Kooperationen mit Technologieunternehmen einzugehen. So können wir den Automobilherstellern gemeinsam Flexibilität und einen zukunftssicheren Mix aus verschiedenen Technologien anbieten.

Wir planen die Herstellung von vier Generationen von Batteriezellen. Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePO)- oder (LFP)-Zellen für kostengünstige Marktsegmente, hochmoderne Nickel-Mangan-Kobalt (NMC)-Zellen für den Übergang zu Hochspannungskathoden und Siliziumanoden für mittlere Marktsegmente“, sagt Roald De Meyer.

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