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© Tesla via Youtube Elektronikproduktion | 28 Juni 2022

Tesla-Fabriken in Grünheide und Texas verlieren Milliarden

Tesla-Chef Elon Musk hat sich bei einer Veranstaltung über den Stand der Werke in Grünheide in Brandenburg und in Texas geäußert. Beide Fabriken würden Musk zufolge im Moment Milliarden verlieren. Grund sei ein Mangel an Batterien und Lieferkettenprobleme wegen der Lage in den chinesischen Häfen.

Die beiden Fabriken in Berlin und Austin seien im Moment gigantische Geldöfen, sagte Musk dem Tesla Owners Silicon Valley, einem von Tesla anerkannten Verein. Es ist wirklich wie ein gigantisches Dröhnen, dieses Geräusch von brennendem Geld, so der Tesla-Chef. In Texas würden derzeit nur eine verschwindend geringe Anzahl von Autos vom Band rollen. Es gebe Schwierigkeiten, die Produktion der neuen 4680-Batterien zu steigern und die Werkzeuge für die Herstellung der herkömmlichen 2170-Batterien würden in einem Hafen in China festsitzen. Die Fabrik in Grünheide sei in einer etwas besseren Position, weil von Anfang an die traditionellen 2170-Batterien verbaut wurden.

Die vergangenen zwei Jahre seien laut Musk ein absoluter Albtraum gewesen wegen Unterbrechungen der Lieferketten und immer neuen Problemen. Die Probleme seien noch lange nicht gelöst. Zuletzt habe der Lockdown in Shanghai nicht nur die Autoproduktion vor Ort lahmgelegt, sondern auch im kalifornischen Werk, das einige in China hergestellte Fahrzeugteile verwende, sagte Musk. Die größte Sorge für Tesla sei, wie man die Fabriken am Laufen halten könne, damit die Mitarbeiter bezahlt werden können.

Der Elektroautobauer plant, den Großteil der Produktion am Standort Shanghai in den ersten beiden Juliwochen wegen Modernisierungsarbeiten zur Produktionssteigerung auszusetzen. Das geht aus einem internen Memo hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.

2022.11.15 00:19 V20.10.16-2
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