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Elektronikproduktion | 14 Juni 2022

VW eröffnet Batterie-Zentrum in den USA

Der VW-Konzern hat ein Batterielabor an seinem US-Werk Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee eröffnet. Dort sollen Systeme für Elektroautos getestet und weiterentwickelt werden. Das hat Regionalchef Scott Keogh angekündigt.

Ein ähnliches spezialisiertes Zentrum betreibt Volkswagen beispielsweise schon in Braunschweig. In Salzgitter werden außerdem die Aktivitäten rund um die E-Auto-Akkus gebündelt - im Juli ist dort auch der Baubeginn für eine Fabrik geplant, die eigene Batteriezellen fertigen soll.

In den USA will VW-Vorstandschef Herbert Diess den Marktanteil in den kommenden Jahren deutlich ausbauen, berichtet dpa. Dabei soll auch ein höherer Anteil an Fahrzeugen mit Elektroantrieben helfen. Voraussichtlich vom Herbst an wird in Chattanooga der Kompakt-SUV ID.4 gebaut - das Modell entsteht bisher in Zwickau und Emden sowie an zwei Standorten in China. Ziel sei eine möglichst lokal verankerte Produktion in den drei großen Regionen Nordamerika, Ostasien und Europa, heißt es weiter. 

Nach Angaben des Unternehmens fließen 22 Millionen US-Dollar in das Batterielabor in Chattanooga. Teile der Fabrik dort sollen schrittweise auf die E-Auto-Produktion umgestellt werden.

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2022.06.21 15:19 V20.6.1-2