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© TSMC Elektronikproduktion | 09 Juni 2022

TSMC hat offenbar noch keine konkreten Europa-Pläne

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd hat offenbar keine konkreten Pläne für Fabriken in Europa. Diese Aussage falle in eine Zeit, in der die Europäische Union versucht, taiwanesische Firmen zu ermutigen, hier Chips herzustellen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Da viele Branchen unter einem weltweiten Mangel an Halbleitern leiden, haben Taiwan und die EU vergangene Woche hochrangige Handelsgespräche geführt, bei denen die Zusammenarbeit im Chipbereich ganz oben auf der Tagesordnung stand. Im Februar hatte die EU den European Chips Act vorgestellt, in dem Taiwan als einer der "gleichgesinnten Partner" genannt wurde, mit denen Europa gerne zusammenarbeiten würde.

TSMC, der weltgrößte Auftragsfertiger von Chips und das wertvollste börsennotierte Unternehmen Asiens, hatte vor einem Jahr angekündigt, dass es sich in einem frühen Stadium der Prüfung einer möglichen Expansion nach Deutschland befindet, aber seitdem scheint es keine wesentlichen Fortschritte gegeben zu haben.

In Europa habe man relativ wenige Kunden, aber es werde geprüft und TSMC habe noch keine konkreten Pläne, sagte der Vorstandsvorsitzende Mark Liu auf der jährlichen Aktionärsversammlung.

TSMC gibt 12 Milliarden Dollar für Chipfabriken in den Vereinigten Staaten aus und baut zusammen mit der Sony Group eine Fabrik in Japan, um die weltweite Chipknappheit zu lindern.

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2022.11.15 00:19 V20.10.16-1