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© eberspaecher Elektronikproduktion | 03 Juni 2022

Eberspächer wächst mit neuem Werk in Bulgarien

Eberspächer fertigt künftig elektrische Fahrzeugheizungen in Bulgarien. Wie es in einer Mitteilung heißt, entsteht bis Spätsommer 2023 in Ruse, nahe der rumänischen Grenze ein neues Produktionswerk. Der Automobilzulieferer reagiert damit auf die stark steigende Nachfrage im europäischen Markt.

„Neu gewonnene Aufträge und die stark steigende Nachfrage nach elektrischen Fahrzeugheizungen erfordern eine Erweiterung unserer Produktionskapazitäten,“ sagt Dr. Jörg Schernikau, Geschäftsführer Climate Controls Systems und Automotive Controls.

Die Thermomanagement-Experten überzeugte bei der Standortwahl die sehr guten Verkehrsanbindungen. Die fünftgrößte Stadt des Landes liegt direkt an der Grenze zu Rumänien, weniger als einhundert Kilometer von Bukarest entfernt. Zudem stehen durch die lokale technische Universität Fachkräfte zur Verfügung. Die Aktivitäten vor Ort werden von der neu gegründeten Tochtergesellschaft Eberspächer Bulgaria verantwortet.

Eberspächer hat sich für ein rund 80.000 Quadratmeter großes Grundstück im Industriegebiet Ruse entschieden. In den kommenden Monaten wird ein Neubau realisiert, so dass ab Ende 2023 die Fertigung von Niedervolt- und Hochvoltheizern aufgenommen werden kann. Um die hohe Nachfrage der Märkte zu decken, wird bereits ab Januar 2023 eine Interimslösung für die Produktion in Ruse in Betrieb genommen, bis der endgültige Neubau in der Nähe zur Verfügung stehen wird.

Die Produkte kommen künftig unter anderem in E-Fahrzeugen sowie Plug-In-Hybrid-Modellen für den europäischen Markt zum Einsatz. Die dazugehörigen elektronischen Steuergeräte werden ebenso direkt vor Ort gefertigt. Mit Produktionsstart werden für das Team in Ruse rund 150 Mitarbeitende tätig sein. In den kommenden Jahren werde die Belegschaft in Ruse auf 500 Mitarbeitende anwachsen, heißt es weiter.

2022.06.21 15:19 V20.6.1-2