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Leiterplatten | 19 November 2007

Schweizer Electronic weiter auf Wachstumskurs

Der Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic konnte im dritten Quartal des GeschÀftsjahres 2007 seinen erfolgreichen Wachstumskurs beibehalten.
Der Umsatz im dritten Quartal stieg um 17% auf 19 Mio. EUR. Schweizer Electronic hat auch im dritten Quartal ihre Marktposition weiter ausgebaut. Die neuen KapazitĂ€ten, die vor allem fĂŒr komplexe Produkte eingesetzt werden, stehen mit dem erfolgreichen Wiederaufbau in Schramberg nun vollstĂ€ndig zur VerfĂŒgung. Nachhaltig positive Impulse verzeichnete das Unternehmen im Segment komplexer Mehrlagen- und HDI Leiterplatten. Durch den Brandschaden in 2005 wurde eine Vielzahl von Produktionsanlagen zerstört. Die wiederbeschafften Anlagen entsprechen jetzt dem neuesten Stand der Technik. Schweizer Electronic investierte hierbei konsequent in Anlagen, die fĂŒr die kostenoptimierte Fertigung von komplexen Leiterplatten ausgelegt sind. Dies bedeutet, dass die Herstellkosten von Artikeln geringerer KomplexitĂ€t teilweise gestiegen sind. Entsprechend der Strategie des Unternehmens wird das Portfolio hin zu komplexen Technologien verĂ€ndert. Schweizer Electronic ist mit den getĂ€tigten Ersatzinvestitionen fĂŒr die zukĂŒnftigen, technologisch anspruchsvollen Produkte sehr gut positioniert. Der grĂ¶ĂŸter Abnehmermarkt ist weiterhin die Automobilindustrie. Als Zulieferer zweiter oder dritter Ebene können höhere Materialkosten nur dosiert weitergegeben werden. Auch in den kommenden Monaten erwartet Schweizer Electronic weiterhin betrĂ€chtliche Unsicherheiten aus Material- und Energiepreisschwankungen. Die EinschĂ€tzung im Halbjahresfinanzbericht 2007, wonach Schweizer Electronic im GeschĂ€ftsjahr 2007 die operative Gewinnschwelle nicht erreichen wird, bestĂ€tigt das Unternehmen. Die Ertragslage wurde zudem von den hohen Materialkosten belastet. Infolge des im Juli 2007 geschlossenen Vergleichs mit dem Versicherungskonsortium flossen Schweizer Electronic Anfang August 2007 rund 28,8 Mio. EUR zu, die ĂŒberwiegend zur RĂŒckzahlung eines kurzfristigen Kredits, zur RĂŒckfĂŒhrung der in Anspruch genommenen Kreditlinien und zur Finanzierung brandbedingter Reinvestitionen verwendet wurden. Über die restlichen Finanzmittel wurden Festgeldanlagen getĂ€tigt. Damit hat Schweizer eine gute Finanz- und LiquiditĂ€tslage. Im Berichtszeitraum konnte Schweizer Electronic zusĂ€tzliche ArbeitsplĂ€tze schaffen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 4% beziehungsweise 33 Personen. Das zusĂ€tzliche Personal wird vor allem in den Fertigungsbereichen eingesetzt, um das Wachstum zu realisieren. Die Erwartungen unserer BranchenverbĂ€nde, aber auch der unterschiedlichen Marktforschungsinstitute, gehen von einer leichten AbkĂŒhlung der europĂ€ischen MĂ€rkte aus. Schweizer Electronic teilt aus heutiger Sicht diese EinschĂ€tzungen.
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