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© MTP EMS Elektronikproduktion | 03 Mai 2022

MTP investiert in neue SMT-Linie

Der EMS-Dienstleister MTP aus Nürnberg investiert in seine SMT-Abteilung. Das Unternehmen hat einen zusätzlichen Siplace SX2 Bestückautomaten von ASM in Betrieb genommen, die Software der Linie auf den neuesten Stand gebracht und die Siplace SiCluster Software zur Rüstoptimierung eingeführt. Das hat MTP jetzt mitgeteilt.

Darüber hinaus habe das Unternehmen ein komplettes Paket zusätzlicher Feeder und Feederwägen sowie einen Belader des Herstellers Asys beschafft. Ziel der Investitionen im Gesamtvolumen von rund 400.000 Euro sei es, Leistung und Qualität in der SMT-Fertigung sowie die Wettbewerbsfähigkeit als EMS-Anbieter weiter zu erhöhen.

MTP ist als EMS-Anbieter vor allem für die Schwesterunternehmen innerhalb der GMC-Instruments Gruppe mit Sitz in Nürnberg und Großbritannien tätig. Zu diesen Kunden gehören Gossen Metrawatt, Gossen Foto- und Lichtmesstechnik, Kurth Electronic, GMC-I Service und GMC-I PROSys. Durch Investitionen, dienstleistungsorientierte Prozesse und EMS-erfahrenes Personal spreche MTP zunehmend Kunden auch außerhalb der Unternehmensgruppe an. 

„Das aktuelle SMT-Linien-Upgrade erhöht Bestückleistung und Fertigungsqualität. MTP hat das Potential, im EMS-Marktsegment hochwertiger Industrie-Elektronik in 100er und 1.000er Stückzahlen eine wichtige Rolle zu spielen“, sagt Geschäftsführer Dr. Markus Diehl. Weitere Investitionen sind in Planung und stehen für 2022 und 2023 an.

MTP verfügt über zwei SMT-Linien. Bisher bestand die umgebaute Linie aus einem Ersa Drucker, zwei Siplace SX1-Bestückautomaten und einem Rehm Reflow-Ofen. MTP hat die Linie um eine Siplace SX2-Maschine mit Siplace MultiStar und Siplace TwinStar Bestückköpfen, um ein komplettes Set zusätzlicher Feeder und Feederwägen sowie einen neuen Asys Belader erweitert.

„Wir haben die Linie vor dem Ofen aufgetrennt und auseinandergezogen, die SX2 als neue Linienend-Maschine integriert und den WPC (Waffle Pack Changer) von der zweiten SX1 auf die SX2 umgebaut“, erklärt Diehl. 

Der Twinhead kann Bauteile bis 55 mm Höhe bestücken, die SiCluster Software ermöglicht Familienrüstungen mit fest eingerichteten Bestücktischen. Bereits bei den ersten Testlosen sei man auf Anhieb um bis zu 50 Prozent schneller.

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2022.04.25 14:34 V20.5.16-2