Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Elektronikproduktion | 14 November 2007

Jenoptik plant Umstrukturierung

Nach einem Gewinneinbruch in diesem Jahr will Vorstandschef Michael Mertin den Technologiekonzern umbauen und den bisher weitgehend selbstst√§ndigen Tochterfirmen eine straffere F√ľhrungsstruktur verpassen.
In den ersten neuen Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz nach Angaben der Jenoptik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,8 Prozent auf 374,7 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis vor Steuern und Abgaben (Ebit) verringerte sich um 12,4 Prozent auf 21,2 Millionen Euro. Nach Steuern habe sich ein Verlust von 2,5 Millionen Euro ergeben. "Wir befinden uns intern in einem fundamentalen Ver√§nderungsprozess", sagte Mertin in Jena. Er best√§tigte nach einem schwachen dritten Quartal die bereits im August gesenkte Ertragsprognose f√ľr 2007. Die Aktie reagierte kaum und notierte am Mittag an der B√∂se bei 6,60 Euro. Zum 1. Januar soll das Gesch√§ft mit Optik, Lasern, Mess- und Wehrtechnik sowie Verkehrsicherheitssystemen von einem Executive Management Board aus f√ľnf Spartenleitern direkt geleitet werden. Mertin hatte im Juli die Nachfolge von Alexander von Witzleben angetreten, der in den Vorstand des Haniel-Konzern wechselte. Die Neuorganisation bei Jenoptik mit etwa 40 Tochtergesellschaften werde "nicht mit der Brechstange" erfolgen, sagte Mertin. Er schloss weitere Verk√§ufe von Firmenbeteiligungen wie j√ľngst beim Anlagenbauer TePla AG nicht aus.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.19 15:52 V12.2.2-2