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Fertigungsanlagen | 08 November 2007

Aixtron sieht sich durch LED-Technik im Aufwind

Der Spezialmaschinenbauer Aixtron sieht sich durch die zunehmende Verbreitung der LED-Technik im Aufwind. Nach einem besser als erwartet ausgefallenem Quartal hat das Unternehmen deshalb die Prognosen f├╝r das laufende Jahr angehoben.
Die technologischen Fortschritte f├╝hrten zu "besseren kurz- und mittelfristigen Aussichten als wir diese in den letzten f├╝nf Jahren hatten", sagte Vorstandschef Paul Hyland k├╝rzlich. Aixtron sei "sehr gut aufgestellt, die Herausforderungen, die diese Chancen mit sich bringen, erfolgreich zu meistern." Beim Umsatz hob das Unternehmen seine Prognose von 200 auf 215 Millionen Euro an. 160,7 Millionen Euro davon hat Aixtron bereits in den ersten neun Monaten eingefahren, 48 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und nahe dran an den 172 Millionen Euro des gesamten Vorjahres. Die Erwartungen beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) steigerte der Anlagenbauer von 16 auf 20 Millionen Euro; mit 16,4 Millionen Euro hat das Unternehmen sein altes Gewinnziel bereits in den ersten drei Quartalen erreicht. Im gesamten Vorjahr waren es 5,7 Millionen Euro. Der ├ťberschuss in den ersten neun Monaten stieg von minus 2,4 auf 14,8 Millionen Euro. Aixtron sprach f├╝r das dritte Quartal vom h├Âchsten Auftragseingang der Unternehmensgeschichte in H├Âhe von 70 Millionen Euro. Dieser lie├če sich vorrangig auf die weiter steigende Nachfrage der LED-Hersteller nach Aixtrons plattformbasierten Verbindungshalbleiter-Anlagen zur├╝ckf├╝hren, hie├č es. Per Ende September liegt der Auftragsbestand damit bei 102,8 Millionen Euro, 28 Prozent mehr als noch drei Monate zuvor und 5 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Den hohen Auftragseingang gepaart mit der steigenden Profitabilit├Ąt sieht Unternehmenschef Hyland als Beleg f├╝r die gelungene Neuausrichtung des Unternehmens in den vergangenen Jahren. "Die Rekordnachfrage, die wir im dritten Quartal gesehen haben, steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Vermarktung von Endprodukten mit LED-Hintergrundbeleuchtung", sagte er. Die Leuchtdioden w├╝rden vorrangig in kleinen bis mittelgro├čen Flachbildschirmen eingesetzt. Hier erhofft sich Pfeiffer "im Laufe des n├Ąchsten Jahres" einen Nachfrageschub f├╝r seine Produktionsanlagen.
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