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© limtronik Elektronikproduktion | 16 Dezember 2021

Trotz Beschaffungskrise verzeichnet Limtronik Wachstum

Die Limtronik GmbH schaut trotz Rohstoff-, Chip und Transport- und Logistik-Krise optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen verzeichnet trotz der Situation ein Wachstum und beschäftigt künftig sieben neue Auszubildende.

„Wir müssen uns derzeit Gegebenheiten stellen, die wir in dieser Form nicht kennen. So sorgte zum Beispiel im September 2021 die ungebrochen hohe Nachfrage nach Chips auf dem Weltmarkt dafür, dass Chinas Chip-Fabriken vorrangig nur noch inländische Kunden belieferten und ausländische Aufträge sogar ablehnten. Diese Reaktionen könnten den globalen Chip-Mangel weiter verschärfen“, sagt Dr. Anjou Appelt, Geschäftsführer der Limtronik GmbH. Auch die Rohstoffpreise steigen weiter. „Diverse Hersteller haben mittlerweile die dritte Preiserhöhung innerhalb des laufenden Jahres vollzogen und einige Hersteller haben sogar schon eine weitere Preisanhebung für Januar 2022 kommuniziert. Der aktuelle Preisschock bei Silizium von rund 300 Prozent verschlimmert die Chip-Krise derzeit, so dass mit einer Entspannung in den nächsten Monaten nicht gerechnet werden kann“, so Gerd Ohl, Geschäftsführer der Limtronik GmbH. Eine weitere Problematik, die Auswirkungen auf die Beschaffung hat, sei die Energieknappheit in China. Massive Stromversorgungsprobleme dort führten weltweit zu weiteren Produktionseinschränkungen. „Teilschließungen von Häfen in Asien und Schlangen vor den Terminals weltweit, zum Beispiel in Los Angeles, sowie Cargo-Verknappungen verschärfen die gesamte Beschaffungssituation noch zusätzlich, so Ohl. Nach den Erfahrungen von Limtronik müssen Materialanfragen aufgrund der erforderlichen Prüfung der jeweiligen Verfügbarkeiten in der Regel vier- bis fünfmal häufiger getätigt werden. Auftragsbestätigungsänderungen, darauffolgende Bestellstornierungen und Neubestellungen würden ein ähnliches Maß erreichen. Es erfolgten Teillieferungen in kleineren Gebinden, was den Wareneingang und das Rechnungswesen mit einem Vielfachen des sonst üblichen Aufwands belaste. Limtronik verzeichnet trotz dieser Situation aber eine gute Beauftragungslage. Besonders bei den Limtronik-Kunden, die sich im Bereich der neuen Technologien bewegen, sei eine erhöhte Nachfrage sichtbar. „Dieser Nachfrage zu begegnen, wird stark erschwert durch die Verfügbarkeit von Komponenten. Dennoch konnte Limtronik gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von mehr als 16 Prozent realisieren und erwartet im Jahr 2022 ein Wachstum von ca. 19 Prozent. Dieses entsteht in erster Linie durch das Gewinnen von Aufträgen aus dem automotiven Umfeld wie E-Antrieben, aber auch aus der Medizintechnik und der Industriesparte“, sagt Ohl abschließend.
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2022.01.20 15:01 V20.1.11-1