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© Merck Group Elektronikproduktion | 15 Dezember 2021

Merck investiert in Taiwan und schafft Arbeitsplätze

Die Merck KGaA will in Taiwan in den nächsten fünf bis sieben Jahren 500 Millionen Euro vor allem in Halbleitertechnologien investieren. Dies sei die größte Investition in Taiwan seit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Jahr 1989.

Mit diesem Schritt wolle man von der boomenden globalen Halbleiterindustrie profitieren. Das Projekt, das die größte Investition des Unternehmens in Taiwan sein wird, ziele darauf ab, das Elektronikgeschäft in dem Land auszubauen, wobei der Schwerpunkt auf der Erweiterung der Produktion sowie der Forschung und Entwicklung neuer Halbleitermaterialien in Kaohsiung, der größten Stadt im Süden Taiwans, liege, berichtet Radio Taiwan International. Das jüngste Investitionsprojekt, das Teil der "Level Up"-Initiative des Unternehmens ist, soll etwa 400 neue Arbeitsplätze in Taiwan schaffen und den Talentpool im Halbleitergeschäft des Landes verdoppeln, heißt es weiter. Im September hatte das Unternehmen das Wachstumsprogramm "Level Up" vorgestellt, mit dem das Elektronikgeschäft von Merck von 2021 bis 2025 organisch um 3 bis 6 Prozent pro Jahr wachsen soll. „Im vergangenen Jahr stand die Branche vor vielen Herausforderungen in der Lieferkette. Unser Investitionsprojekt wird dazu beitragen, diese Probleme zu lösen“, so Kai Beckmann, CEO des Elektronikbereichs, auf einer Pressekonferenz in Taipeh per Videolink. „Wir stärken unsere lokale Produktion und neue Kapazitäten, um die schnell wachsende Nachfrage nach Halbleitern in Taiwan zu decken, aber auch um die wachsende Nachfrage im Rest der Welt zu decken“, sagte Beckmann weiter. Man sei dem Unternehmen Merck sehr dankbar für das Vertrauen in Taiwan und die Investition, so Vize-Wirtschaftsminister Chen Chern Chi auf der Pressekonferenz. Merck beschäftigt in Taiwan rund 1.000 Mitarbeiter und erwartet, durch die neue Investition weitere 400 einzustellen.
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2022.06.21 15:19 V20.6.1-1