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© Konstantin Semenov Dreamstime Elektronikproduktion | 16 Dezember 2021

Galp und Northvolt mit Joint Venture für Lithium-Umwandlungsanlage

Galp und Northvolt haben vereinbart mit Aurora ein gemeinsames Unternehmen zu gründen, das als Sprungbrett für die Entwicklung einer integrierten Lithiumbatterie-Wertschöpfungskette dienen soll, die auf die portugiesischen und europäischen Ziele abgestimmt ist. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Mit einer 50-zu-50-Beteiligung zielt das Joint Venture auf die Entwicklung der größten und nachhaltigsten Lithiumumwandlungsanlage Europas in Portugal mit einer jährlichen Produktionskapazität von bis zu 35.000 Tonnen Lithiumhydroxid und einer Aufnahme des kommerziellen Betriebs im Jahr 2026. Mit dem Hauptziel, die größte und nachhaltigste integrierte Lithiumumwandlungsanlage Europas zu errichten, wird das Joint Venture eine Anlage mit einer anfänglichen jährlichen Produktionskapazität von bis zu 35.000 Tonnen Lithiumhydroxid in Batteriequalität entwickeln - ein kritisches Material, das von der Lithium-Ionen-Batterieherstellungsindustrie benötigt wird. Der Industriezweig soll bis zum Ende des Jahrzehnts voraussichtlich um mehr als das Zehnfache wachsen, heißt es in einer Presseerklärung. Das Joint Venture führt derzeit technische und wirtschaftliche Studien durch und prüft mehrere mögliche Standorte. Eine endgültige Investitionsentscheidung steht noch aus, aber das Joint Venture plant die Inbetriebnahme bis zum Jahresende 2025 und die Aufnahme des kommerziellen Betriebs im Jahr 2026. In Anlehnung an ähnliche Projekte schreiben die Unternehmen in der Pressemitteilung, dass die Anlage eine Investition von schätzungsweise 700 Millionen Euro bedeuten und bis zu 1.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen könnte. Das Joint Venture prüft außerdem geeignete Finanzierungsmöglichkeiten für die Energiewende, um die Entwicklung des Projekts voranzutreiben. Die Anlage soll in der Lage sein, Lithiumhydroxid für eine Batterieproduktion von 50 GWh pro Jahr zu liefern (ausreichend für etwa 700.000 Elektrofahrzeuge). Im Rahmen der Vereinbarung sichert sich Northvolt eine Abnahme von bis zu 50 Prozent der Kapazität der Anlage zur Verwendung in seiner Batterieproduktion.
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2022.01.20 15:01 V20.1.11-1