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© HIPA Elektronikproduktion | 29 November 2021

BMBF fördert automobile IT-Systeme der Zukunft

Mit der neuen Förderrichtlinie "Elektronik und Softwareentwicklungsmethoden für die Digitalisierung der Automobilität" adressiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den aktuellen Forschungsbedarf für automobile IT-Systeme der Zukunft. Damit würden die Expertenempfehlungen des sechsten Spitzengesprächs der Konzertierten Aktion Mobilität umgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Rahmen von industriegetriebenen, strategisch bedeutsamen Vorhaben sollen hochmoderne Elektronik sowie neue Softwareentwicklungsmethoden entstehen. Die Förderung mit einer Gesamtsumme von bis zu 135 Millionen Euro trage außerdem dazu bei, den Bedarf an wissenschaftlichem Nachwuchs und wissenschaftlich ausgebildeten Fachkräften zu decken. „Deutschland soll auch in Zukunft ein wichtiger Standort für die Automobilindustrie sein. Das Auto von morgen muss klimaneutral und in nahezu jeder Hinsicht digital und vernetzt sein. Wir müssen bei Innovationsgeschwindigkeit und Forschungsintensität unbedingt an Tempo gewinnen, wenn wir im Automobilsektor international mithalten wollen“, so Bundeforschungsministerin Anja Karliczek. Das Bundesforschungsministerium beschleunige daher mit der neuen Förderrichtlinie den Transfer aus der Wissenschaft in die Umsetzung, damit Deutschlands Wertschöpfung in der Automobilindustrie seine internationale Spitzenposition behält. „Wir stärken relevante Themengebiete wie Elektronik und Softwareentwicklung, nachhaltige Batteriekonzepte und kreislauffähige Wertschöpfung am Standort Deutschland“. so Karliczek. Die "Konzertierte Aktion Mobilität" wurde im Frühjahr 2019 unter der Leitung von Bundeskanzlerin Merkel initiiert, um im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Automobilindustrie und weiteren Expertinnen und Experten Potenziale und Optionen zur Stärkung des Produktions- und Innovationsstandortes Deutschland zu identifizieren.
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2022.01.20 15:01 V20.1.11-2